Jacques Delors (1993)

Jacques Lucien Jean Delors (* 20. Juli 1925 in Paris; โ€  27. Dezember 2023 ebenda) war ein franzรถsischer Wirtschaftswissenschaftler und Politiker der Parti socialiste. Als einer der profiliertesten und einflussreichsten Europapolitiker war er von 1985 bis 1995 Prรคsident der Europรคischen Kommission und entscheidend beteiligt an einer Vertiefung der europรคischen Integration. Zuvor war er von 1979 bis 1981 Mitglied des Europรคischen Parlaments, 1981 bis 1984 Frankreichs Wirtschafts- und Finanzminister und 1983 und 1984 Bรผrgermeister von Clichy.

Leben

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Herkunft, Ausbildung und Beruf

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Delors wuchs in einer katholischen Familie aus dem Limousin auf, sein Vater war Inkassobevollmรคchtigter bei der Banque de France. Er besuchte das Lycรฉe Voltaire in Paris, wรคhrend des Zweiten Weltkriegs wechselte er auf das Lycรฉe Blaise Pascal in Clermont-Ferrand. Als Schรผler war er Mitglied der Christlichen Arbeiterjugend und Jeunesse รฉtudiante chrรฉtienne (JEC), dann der Vichy-Jugendorganisation Compagnons de France.[1] Nach dem Schulabschluss arbeitete Delors selbst von 1945 bis 1962 bei der Banque de France. Parallel studierte er an der Universitรคt von Paris Jura und politische ร–konomie.

Er engagierte sich beim christlichen Gewerkschaftsbund Confรฉdรฉration franรงaise des travailleurs chrรฉtiens (CFTC). Delors avancierte zum Wirtschaftsexperten der CFTC, die ihn 1959 in den Conseil รฉconomique et social nominierte. Er gehรถrte zum linken Flรผgel der Gewerkschaft (Gruppe Reconstruction) und befรผrwortete deren Dekonfessionalisierung und Umbenennung in Confรฉdรฉration franรงaise dรฉmocratique du travail (CFDT). Von 1962 bis 1969 arbeitete er beim Commissariat gรฉnรฉral du Plan. Von 1969 bis 1973 war er Generalsekretรคr des interministeriellen Ausschusses fรผr berufliche Bildung und sozialen Aufstieg. AnschlieรŸend kehrte er zur Banque de France zurรผck, deren Generalrat er bis 1979 angehรถrte. Parallel unterrichtete er von 1974 bis 1979 als auรŸerordentlicher Professor fรผr Management an der Universitรคt Paris-Dauphine sowie als Dozent an der Verwaltungshochschule ร‰cole nationale dโ€™administration (ENA).[2]

Politischer Werdegang

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Aus dem katholischen Milieu stammend, trat Delors gleich nach der Befreiung Frankreichs im Herbst 1944 dem christdemokratischen Mouvement rรฉpublicain populaire (MRP) bei, trat aber nach zwei Jahren wieder aus, weil es ihm zu konservativ erschien. Er war Anhรคnger der personalistischen Philosophie von Emmanuel Mounier und schloss sich 1952 der christlich-linken Bewegung Vie nouvelle an. Im Jahr darauf wurde er Mitglied der von Marc Sangnier gegrรผndeten christlich-linken Kleinpartei Jeune Rรฉpublique, deren Politbรผro er ab 1956 angehรถrte. Nachdem er zunehmend sozialistische รœberzeugungen vertrat, schloss er sich 1957 der Union de la gauche socialiste (UGS) an. Diese ging 1960 in der Parti socialiste unifiรฉ (PSU) auf, der Delors aber nicht beitrat. Stattdessen engagierte er sich in den 1960er-Jahren in verschiedenen sozialistischen Clubs.[1]

Der gaullistische Premierminister Jacques Chaban-Delmas ernannte Delors 1969 zu seinem sozialpolitischen Berater. Er beeinflusste das Reformprojekt der nouvelle sociรฉtรฉ (โ€žneuen Gesellschaftโ€œ), insbesondere das 1971 in Kraft getretene Gesetz fรผr berufliche Weiterbildung, das ein Recht auf bezahlten Bildungsurlaub einfรผhrte. Delors trat 1974 der Parti socialiste bei[1] und wurde 1979 in den Parteivorstand gewรคhlt. Bei der Europawahl 1979 wurde er in das Europรคische Parlament gewรคhlt, dem er zwei Jahre als Mitglied der Sozialistischen Fraktion und Vorsitzender des Ausschusses fรผr Wirtschaft und Wรคhrung angehรถrte.

Nach der Wahl Franรงois Mitterrands zum Staatsprรคsidenten รผbernahm Delors im Mai 1981 das Amt des franzรถsischen Wirtschafts- und Finanzministers im Kabinett Mauroy. In dieser Zeit war er fรผr ein kurzlebiges Experiment sozialistischer Wirtschaftspolitik in einer marktwirtschaftlichen Ordnung mittels Verstaatlichung von Banken und einigen GroรŸunternehmen sowie keynesianischer Konjunkturfรถrderung verantwortlich. Nach mehreren Abwertungen des franzรถsischen Francs und drohendem Ausscheiden aus dem Europรคischen Wรคhrungssystem musste Delors jedoch ab Mรคrz 1983 auf Anweisung des Prรคsidenten Mitterrand auf Austeritรคtspolitik umschwenken (tournant de la rigueur), um die Staatsausgaben zu senken und die Wรคhrung zu stabilisieren. Mit der Regierungsumbildung im Juli 1984 wurde er dann von Pierre Bรฉrรฉgovoy abgelรถst. Von Mรคrz 1983 bis Dezember 1984 war Delors auรŸerdem Bรผrgermeister der Stadt Clichy, einem Vorort von Paris.

Von 1985 bis 1995 war Delors Prรคsident der EG-Kommission und stand drei Kommissionen vor (Delors I, II und III). In dieser Zeit setzte er die Notwendigkeit einer Sozialpolitik der Europรคischen Union explizit auf die Tagesordnung.[3] In diesem Rahmen wurden 1989 die Gemeinschaftscharta der sozialen Grundrechte der Arbeitnehmer und 1992 das Sozialprotokoll beschlossen.[4]

1989 sprach er sich โ€“ anders als viele skeptische Spitzenpolitiker in Frankreich โ€“ fรผr die deutsche Wiedervereinigung aus.[5]

Delors verzichtete auf eine Prรคsidentschaftskandidatur 1995 zur Nachfolge Franรงois Mitterrands; er hatte als aussichtsreichster Kandidat des Parti socialiste gegolten.[6] Verbunden damit war sein Rรผckzug aus der franzรถsischen Tagespolitik.

Delors gilt nach Jean Monnet (1888โ€“1979) als der zu seiner aktiven Zeit einflussreichste Europapolitiker.[7]

Verdienste um den EU-Binnenmarktprozess

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Unter seiner Fรผhrung machte die europรคische Integration groรŸe Fortschritte. Seine Prรคsidentschaft beendete รผber ein Jahrzehnt des Euroskeptizismus und der Stagnation des Integrationsprozesses (โ€žEuroskleroseโ€œ). Delors hat die Gemeinschaft โ€žaus einer tiefen Krise herausgefรผhrtโ€œ sowie โ€žmit dem Binnenmarkt und der Wรคhrungsunion auf ein neues Gleis gesetztโ€œ.[8] In seine Prรคsidentschaft fallen die Reformen Einheitliche Europรคische Akte (EEA) 1986, Vertrag von Maastricht 1992 und Reform und Reorientierung von Kommission und Gemeinschaftspolitik (Delors-Paket) 1988.

Das WeiรŸbuch zum Binnenmarkt von 1985

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Delors mit Franz Josef StrauรŸ (1988)

Auf Initiative Delorsโ€™ verรถffentlichte die Kommission ein WeiรŸbuch (sog. Binnenmarkt-Fibel), in dem 300 (spรคter reduziert auf 282) fรผr die Verwirklichung des Binnenmarktes notwendige legislative MaรŸnahmen aufgefรผhrt wurden. Dieses Programm geht auf das sogenannte Delors-Paket zurรผck, das der damalige Kommissionsprรคsident acht Tage nach seiner Amtsรผbernahme im Januar 1985 in StraรŸburg vor dem Europรคischen Parlament im Rahmen seiner Antrittsrede vorstellte. Delors stellte zu Beginn in einem Satz die Frage: โ€žIst es vermessen, den Beschluss anzukรผndigen und dann auch durchzufรผhren, bis 1992 alle innergemeinschaftlichen Grenzen aufzuheben?โ€œ Zu den vorgeschlagenen MaรŸnahmen zรคhlten:

  • Wegfall der Personen- und Warenkontrollen an den EG-Binnengrenzen (z.ย B. Verlagerung der Kontrollen in die Produktion, die Vereinheitlichung des Veterinรคrrechts)
  • Gegenseitige Anerkennung zahlreicher Produktnormen und Lebensmittelstandards bzw. deren Harmonisierung
  • Beseitigung von steuerlichen Schranken, die durch unterschiedliche Mehrwert- und Verbrauchssteuern bestanden
  • EG-weite ร–ffnung der รถffentlichen Beschaffungsmรคrkte (fรผr staatliche Auftrรคge ab 10 Mio. DM)
  • Weitreichende Marktรถffnungen und -liberalisierungen (z.ย B. Versicherungs- und Transportgewerbe)
  • Beseitigung von Staatsmonopolen (z.ย B. Post).

Das WeiรŸbuch enthielt einen Zeitplan und nannte als Enddatum fรผr die Vollendung des Binnenmarktes den 31. Dezember 1992. Dieses Programm wurde mit dem โ€žmagischen Datumโ€œ 1992 auf dem Mailรคnder Gipfel (Mitte 1985[9]) vom Rat der damals noch aus zehn Mitgliedsstaaten bestehenden Gemeinschaft gebilligt.

Einheitliche Europรคische Akte, Rechtsangleichung, Delors-Bericht und Vertrag von Maastricht

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Mit der Verabschiedung der Einheitlichen Europรคischen Akte (EEA) 1986 wurden die Rรถmischen Vertrรคge erstmals nachhaltig reformiert und die Grundlagen fรผr die Vollendung des Binnenmarktes gelegt.[10] Die von Delors angefรผhrte Kommission fรผhrte parallel zur EEA-Vertragsreform das Ziel der Verwirklichung des Binnenmarktes mittels eines groรŸen europรคischen Rechtssetzungsprozesses mit anschlieรŸend mitgliedstaatlicher Umsetzung aus. Bis Ende 1992 war der grรถรŸte Teil dieser Kommissions-Vorschlรคge verabschiedet. Die Umsetzung der 282 Vorschlรคge mittels Richtlinien wurde durch die am 1. Juli 1987 in Kraft getretene EEA-Vertragsreform, mit der die qualifizierte Mehrheit[11] fรผr diesen Politikbereich eingefรผhrt wurde, nachhaltig unterstรผtzt. Diese Binnenmarktanstrengungen entfachten eine neue Dynamik innerhalb der EG, was bis heute das Bild der Tat- und Entschlusskraft Delors als einer der herausragenden Kommissionsprรคsidenten zeichnet. Unter Delors gewann die Kommission โ€žneue Autoritรคtโ€œ.[12]

Im Juni 1989 legte Delors einen Drei-Stufen-Plan โ€“ ohne Zeitvorgaben โ€“ zur Errichtung der Wirtschafts- und Wรคhrungsunion vor.[13] Dem war der Auftrag (โ€žkonkrete Etappen zur Verwirklichung dieser Union zu prรผfen und vorzuschlagenโ€œ) einer Sachverstรคndigengruppe unter Vorsitz Delorsโ€™ als Kommissionsprรคsident durch den Europรคischen Rat im Juni 1988 vorausgegangen. Die Initiative geht auf Delors zurรผck. Auf der Grundlage des Delors-Berichts beschloss der Europรคische Rat in Madrid 1989 das Inkrafttreten der ersten Stufe der Wรคhrungsunion zum 1. Juli 1990. Der Bericht wurde spรคter zur Grundlage der Ausgestaltung der WWU im Vertrag von Maastricht[14], der auch konkrete zeitliche Festlegungen fรผr die einzelnen Stufen traf. Delorsโ€™ Vorschlรคge einer vertieften Integration hin zu einem europรคischen Bundesstaat veranlassten im Oktober 1990 die britische Premierministerin Margaret Thatcher zu ihrer No, no, no-Rede.[15]

1992 folgte nach dem Zusammenbruch des Ostblocks in einer verรคnderten Lage Europas der nรคchste groรŸe europรคische Vertrag unter Delorsโ€™ Kommissionsprรคsidentschaft, der Vertrag von Maastricht.

Privates

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Delors heiratete 1948 Marie Lephaille (1923โ€“2020). Er ist der Vater der Politikerin Martine Aubry und des Journalisten Jean-Paul Delors. Er verstarb am 27. Dezember 2023 im Alter von 98 Jahren in Paris.[16][17]

Mitgliedschaften (Auswahl)

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Jacques Delors war Mitglied im Club of Rome und im Kuratorium der Initiative A Soul for Europe. Zudem war er Mitglied der Spinelli-Gruppe, die sich fรผr den europรคischen Fรถderalismus einsetzt, und leitete den Think Tank Notre Europe, welcher zusammen mit der Hertie School of Governance das Jacques-Delors-Institut in Berlin finanziert, einen Europa-Thinktank. 1995 wurde er zum assoziierten Mitglied der Acadรฉmie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique gewรคhlt.[18] Von 1995 bis 2000 war er Vorsitzender des Verwaltungsrates des College of Europe.[19]

Rezeption

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Delors sei bereits zu Lebzeiten โ€žzu einer mythischen Figur der EU-Geschichte gewordenโ€œ, schreibt der EU-Historiker Christoph Driessen.[20] Dabei gerate mitunter aus dem Blick, wie sehr Delors auch als Kommissionsprรคsident von seinem Heimatland Frankreich beeinflusst gewesen sei. โ€žBewusst oder unbewusst versuchte er, die zentralstaatliche Tradition Frankreichs auf die europรคische Ebene zu รผbertragen.โ€œ Gerade weil er damit so erfolgreich gewesen sei, sei er zunehmend in Konflikt mit dem franzรถsischen Prรคsidenten Francois Mitterrand geraten, dem die Ambitionen von Delors zur Einschrรคnkung der Macht der Nationalstaaten zu weit gegangen seien. Deshalb sei Delorsโ€™ zweite Amtszeit auch nicht mehr so erfolgreich gewesen wie die erste.[21]

Ehrungen und Auszeichnungen

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Literatur

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  • Jacques Delors: Erinnerungen eines Europรคers. Parthas, 2004, ISBN 3-936324-20-4.
  • Christoph Driessen: Griff nach den Sternen. Die Geschichte der Europรคischen Union. Verlag Friedrich Pustet, Regensburg 2024, ISBN 978-3-7917-3474-3
  • Ronald Grรคtz, Hans-Joachim Neubauer (Hrsg.): Jacques Delors โ€“ Mein Leben fรผr Europa. Gesprรคche. Steidl/ifa, Gรถttingen 2013, ISBN 978-3-86930-476-2.
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Commons: Jacques Delorsย โ€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikiquote: Jacques Delorsย โ€“ Zitate

Einzelnachweise

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  1. โ†‘ a b c Gilles Morin: DELORS, Jacques Lucien Jean. In: Le Maitron. Dictionnaire biographique du mouvement ouvrier et mouvement social, Stand 18. Mรคrz 2013.
  2. โ†‘ Qui est Jacques Delorsย ? CFDT Retraitรฉs, 7. Oktober 2008.
  3. โ†‘ Kocher, Eva: Europรคisches Arbeitsrecht, 1. Aufl., Baden-Baden 2016, ยง 1 Rn. 43.
  4. โ†‘ Kocher, Eva: Europรคisches Arbeitsrecht, 1. Aufl., Baden-Baden 2016, ยง 1 Rn. 43 f.
  5. โ†‘ europarltv.europa.eu.
  6. โ†‘ Jacqueline Hรฉnard: Jospins entschlossenes Zรถgern. In: Die Zeit, 31. Mai 2001.
  7. โ†‘ Christoph Driessen: Griff nach den Sternen. Die Geschichte der Europรคischen Union. Regensburg 2024, S. 168.
  8. โ†‘ Hans-Jรผrgen Wagener, Thomas Eger, Heiko Fritz: Europรคische Integration, Recht und ร–konomie, Geschichte und Politik. Mรผnchen 2006, S. 192.
  9. โ†‘ Die Stunde der Wahrheit steht noch bevor. In: Die Zeit. Nr. 28, 5. Juli 1985.
  10. โ†‘ Art. 14 Abs. 1 EG (Nizza/Amsterdam) [ex Art. 7a EG, Maastricht]: โ€žDie Gemeinschaft trifft die erforderlichen Massnahmen, um bis zum 31. Dezember 1992 gemรครŸ dem vorliegenden Artikel โ€ฆ den Binnenmarkt schrittweise zu verwirklichen.โ€œ
  11. โ†‘ Art. 95 EG (Amsterdam/Nizza), ex Art. 189 EG (Maastricht), seit VvL (1. Dezember 2009) Art. 114 AEUV.
  12. โ†‘ Hans-Jรผrgen Wagener, Thomas Eger, Heiko Fritz: Europรคische Integration, Recht und ร–konomie, Geschichte und Politik. Vahlen, Mรผnchen 2006, S. 84, 192f.
  13. โ†‘ Hans-Jรผrgen Wagener, Thomas Eger, Heiko Fritz: Europรคische Integration: Recht und ร–konomie, Geschichte und Politik. Vahlen, Mรผnchen 2006, S. 84.
  14. โ†‘ Art. 105โ€“124 EG a.F., jetzt (seit 1. Dezember 2009 durch VvL) Art. 127โ€“133 AEUV.
  15. โ†‘ Euro Moments: Thatcher says 'no, no, no' to Europe. BBC News, 19. Mai 2014.
  16. โ†‘ Jacques Delors stirbt mit 98. Abgerufen am 27.ย Dezember 2023.
  17. โ†‘ Frรผherer EU-Kommissionsprรคsident Jacques Delors ist tot. In: n-tv. 27.ย Dezember 2023, abgerufen am 27.ย Dezember 2023.
  18. โ†‘ Membre associรฉ รฉmรฉrite: Jacques Delors. Acadรฉmie royale des Sciences, des Lettres et des Beaux-Arts de Belgique, abgerufen am 7.ย September 2023 (franzรถsisch).
  19. โ†‘ Presidents of the Administrative Council. College of Europe, abgerufen am 29.ย Dezember 2025 (englisch).
  20. โ†‘ Christoph Driessen: Griff nach den Sternen. Die Geschichte der Europรคischen Union Regensburg 2024, S. 168.
  21. โ†‘ Christoph Driessen: Griff nach den Sternen. Die Geschichte der Europรคischen Union. Regensburg 2024, S. 168.
  22. โ†‘ Preistrรคger/Innen des Hans-Bรถckler-Preises. (Memento vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) In: Boeckler.de, 13. Februar 2014.
  23. โ†‘ Postanowienie Prezydenta Rzeczypospolitej Polskiej o nadaniu orderรณw. 23.ย Juni 1993; (polnisch).
  24. โ†‘ Aufstellung aller durch den Bundesprรคsidenten verliehenen Ehrenzeichen fรผr Verdienste um die Republik ร–sterreich ab 1952 (PDF; 6,9ย MB)
  25. โ†‘ 1998. Jacques Delors. Ehemals im Original (nicht mehr online verfรผgbar); abgerufen am 31.ย Mai 2023 (britisches Englisch).@1@2Vorlage:Toter Link/presidencia.gencat.cat (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )
  26. โ†‘ Leonardo Award. (Memento des Originals vom 28. Dezember 2023 im Internet Archive) ย Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprรผft. Bitte prรผfe Original- und Archivlink gemรครŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.leonardo-award.eu
  27. โ†‘ Jacques Delors wird ยซEhrenbรผrger Europasยป, NZZ vom 26. Juni 2015.

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Prรคsident der Europรคischen Kommission

wieder eine wichtigere Rolle zurรผck, wobei der Kommissionsprรคsident Jacques Delors (1985โ€“1995) eine zentrale Rolle einnahm. So initiierte er unter anderem

Delors-Gebรคude

Das Gebรคude Jacques Delors oder kurz auch Delors-Gebรคude ist Sitz des Europรคischen Wirtschafts- und Sozialausschusses sowie des Ausschusses der Regionen

Europรคische Kommission

Schlรผsselfigur wurde der Franzose Jacques Delors, der 1985 zum Kommissionsprรคsidenten ernannt wurde und dieses Amt bis 1995 einnahm. Delors initiierte das Binnenmarktprojekt

Europรคische Wirtschafts- und Wรคhrungsunion

Jahre umstritten. Wรคhrend der Prรคsident der Europรคischen Kommission, Jacques Delors, das Ziel einer Wirtschafts- und Wรคhrungsunion wiederaufnehmen wollte

Europรคische Union

Akte (EEA) 1987 entwickelte die EWG unter dem Kommissionsprรคsidenten Jacques Delors den Plan eines Europรคischen Binnenmarkts, in dem bis zum 1.ย Januar 1993

Europรคischer Rat

Jacques Delors stellte ein โ€˜WeiรŸbuchโ€™ vor, das die Eurosklerose mildern und den gemeinsamen Binnenmarkt vorantreiben sollte (Nรคheres siehe Jacques Delors#Das

Franziska Brantner

Deutsch-Franzรถsisches Institut (dfi), Mitglied des Vorstandes (ehrenamtlich) Jacques Delors Institut โ€“ Berlin gGmbH, Mitglied des Beirates (ehrenamtlich, bis 2023)

Sophie Pornschlegel

Director of Studies and Development bei der Brรผsseler Denkfabrik Europe Jacques Delors. Ihre Schwerpunkte sind Europapolitik, deutsch-franzรถsische Beziehungen