Space Shuttle
Die Atlantis startet zur Mission STS-115
Die Atlantis startet zur Mission STS-115
Orbiter
Lรคnge 37,24 m
Spannweite 23,79 m
Flรผgelflรคche 249,9 mยฒ[1]
Startmasse (maximal) 109.000 kg
Nutzlast in einen niedrigen Orbit 24.500 kg
Nutzlast zur ISS 16.400 kg
maximaler Schub auf Meereshรถhe 3 ร— 1,76 = 5,27 MN[2]
maximaler Schub im Vakuum 3 ร— 2,09 = 6,27 MN
Regelbereich der Haupttriebwerke 65โ€“109ย %
Einsatzhรถhe 185โ€“643 km[3]
Besatzung maximal 8 Personen
AuรŸentank
Lรคnge 46,88 m
Durchmesser 8,41 m
Volumen 2.030 mยณ
Leermasse 26.556 kg
Startmasse 757.000 kg
Feststoffraketen (2 Stรผck)
Lรคnge 45,6 m
Durchmesser 3,71 m
Startmasse (1 Booster) 590.000 kg
Startschub (1 Booster) 12,46 MN
Gesamtsystem
Startmasse 2.046.000 kg
Startschub 30,16 MN
Verhรคltnis Startschub/Startmasse 1,5ย : 1
Beschleunigung beim Abheben 4,93 m/sยฒ = 0,5g
maximale Beschleunigung
vor Brennschluss
begrenzt auf 3g
Das Emblem der NASA zur Erinneยญrung an das Space-Shuttle-Programm

Das Space Shuttle (auch das Shuttle oder der Spaceshuttle[4]) war der bislang einzige fรผr bemannte Raumflรผge eingesetzte Raumfรคhrentyp.[5] Das System wurde seit den 1970er-Jahren im Auftrag der US-Raumfahrtbehรถrde NASA entwickelt, die erste Mission STS-1 startete am 12. April 1981. Durch die Wiederverwendung der Teile des Systems sollten die Flรผge in den Weltraum deutlich kostengรผnstiger als mit nicht wiederverwendbaren Trรคgerraketen werden. Diese Erwartung erfรผllte sich wegen hoher Instandsetzungskosten nicht. 2011 fand der letzte Flug statt.

Die Komponenten gliederten sich neben dem Orbiter in den externen Treibstofftank und zwei Feststoffraketen. Dieses System wurde Space Transportation System (kurz STS) genannt. Fachleute nannten stets nur den Orbiter das Space Shuttle. Zunรคchst wurde zur Erprobung der Flugeigenschaften in der Erdatmosphรคre das Test-Shuttle Enterprise gebaut. Danach wurden fรผnf Orbiter fรผr den Einsatz im Weltraum gebaut, diese hieรŸen Columbia, Challenger, Discovery, Atlantis und Endeavour. Challenger und Columbia wurden durch Unglรผcke zerstรถrt. Dabei kamen jeweils alle sieben Besatzungsmitglieder ums Leben.

Eine Raumfรคhre konnte bis zu acht Astronauten und gleichzeitig 24,5 Tonnen Nutzlast in eine niedrige Erdumlaufbahn (zwischen etwa 200 und 650 Kilometern Bahnhรถhe) bringen. Zudem koppelte das Shuttle mit Hilfe von Andockadaptern mehrfach an Raumstationen (anfangs die russische Mir, spรคter die ISS) an. Durch die Fรคhigkeit zum gleichzeitigen Transport von Mannschaft und Fracht war das Shuttle sehr vielseitig verwendbar. Es konnten Satelliten ausgesetzt, repariert oder zur Erde zurรผckgebracht werden, aber auch der Aufbau und die Versorgung von Mir und ISS waren zentraler Bestandteil der Shuttle-Missionen.

Nach dem letzten Flug des Apollo-Raumschiffs 1975 war das Shuttle ab 1981 das Arbeitspferd der NASA. Es wurden insgesamt 135 Flรผge durchgefรผhrt. Der letzte Shuttle-Flug STS-135 startete am 8. Juli 2011. Mit der Landung der Atlantis am 21. Juli 2011 ging die ร„ra der Space Shuttles zu Ende.

Zu den wichtigsten Erfolgen gehรถren das Aussetzen mehrerer Raumsonden sowie Aussetzen und Wartung des Hubble-Weltraumteleskops, diverse Flรผge mit eingebauten Laboratorien sowie die Flรผge zur Mir und zur ISS.

Geschichte

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Erste Konzepte

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Einige Konzeptstudien fรผr den Raumgleiter aus den spรคten 1960er-Jahren

In den 1950er-Jahren waren bei der Air Force im Projekt Dyna-Soar โ€“ ab 1958 mit NASA als Partner โ€“ Arbeiten fรผr einen Raumgleiter vorangetrieben worden. Obschon das Projekt aufgrund der Prioritรคt des Gemini-Programms, unter anderem aus Kostengrรผnden, 1963 eingestellt wurde,[6] waren noch kurz zuvor im September 1963 bei Wiedereintrittstests neuartige Materialien und Legierungen getestet worden,[7] und fรผhrte die Air Force Tests fรผr Materialien und Wiedereintritt weiter. 1957 war auch eine Konzeptstudie der Air Force fรผr wiederverwendbare Booster in Auftrag gegeben worden, welche horizontal starten kรถnnten, woraus das Konzept des dreistufigen โ€žRecoverable Orbital Launch Systemโ€œ entstand, das sich jedoch als technisch zu anspruchsvoll herausstellt. Stattdessen wandte man sich 1962 dem zweistufigen Entwurf eines โ€žAerospaceplaneโ€œ zu, jedoch wurde die Arbeit daran wegen des Bedarfs an konventionellerer Forschung eingestellt. Bei der NASA hatte ein Komitee im Juni 1964 ein wiederverwendbares zweistufiges Konzept gefordert. Im August 1965 wurde von Air Force und NASA ein gemeinsames Komitee gebildet, das in seinen Schlussfolgerungen im September 1966 feststellte, dass zahlreiche technische und finanzielle Probleme zu bewรคltigen seien, dass aber die bemannte Raumfahrt in niedrigen Erdumlaufbahnen eine groรŸe Zukunft habe.[6] Dahinter steckte vor allem der Gedanke, die Kosten fรผr den Raumtransport drastisch zu senken und so eine Kommerzialisierung der Raumfahrt einzuleiten.

So wurde 1969, also im Jahr der ersten Mondlandung, von der NASA eine Studie in Auftrag gegeben, worauf die vier groรŸen Raumfahrtunternehmen der USA (Lockheed, Grumman, McDonnell Douglas und North American Rockwell) je ein Konzept einreichten.

Das Programm befand sich einige Jahre lang in der Konzeptphase. Das Fortschreiten wurde jedoch durch eine ungรผnstige politische Stimmung im WeiรŸen Haus und das enge Budget der NASA gegen Ende des Apollo-Programms behindert. Prรคsident Richard Nixon, โ€žkein groรŸer Freund der Raumfahrt [โ€ฆ], dachte an seine Wiederwahl, fรผr die er Arbeitsplรคtze in den bevรถlkerungsreichen Staaten Texas und Kalifornien schaffen musste โ€“ traditionell wichtige Zentren der Raumfahrt. Nixon entschied sich daher (1972) fรผr das Naheliegende: Das Space Shuttle sollte gebaut werden. Und nur das Space Shuttle.โ€œ[8]

Frischen Wind hatte das Projekt auch im Jahr 1971 bekommen, als die US-Luftwaffe ebenfalls Interesse an einem wiederverwendbaren Raumfahrzeug bekundete. In der Folge versuchte man bei der NASA, die zusรคtzlichen Anforderungen der Luftwaffe in den Entwurf zu integrieren. Dabei ging es vor allem um eine vergrรถรŸerte Nutzlastbucht, um groรŸe Spionagesatelliten transportieren zu kรถnnen, und um die Fรคhigkeit des Shuttles, nach einem einzigen Orbit auf einer polaren Umlaufbahn wieder den Startplatz erreichen zu kรถnnen. Das erforderte eine sogenannte Cross-Range (Abweichung von der Umlaufbahn zum Landeplatz) von fast 1800ย Kilometern, was nur mit grรถรŸeren Deltaflรผgeln und einem verbesserten Hitzeschild zu erreichen war.[9]

Wernher von Braun demonstrierte die Idee eines wiederverwendbaren Schiffes mit Hilfe eines Weberschiffchens, das im Englischen als โ€žShuttleโ€œ bezeichnet wird.[10]

Auch die Entwรผrfe der Industrie รคnderten sich. Einige sahen bemannte Unterstufen vor oder AuรŸentanks mit Flรผgeln. Die meisten Konzepte scheiterten an Gewichtsproblemen. SchlieรŸlich schien sich das Problem zu lรถsen, indem man einen im Vergleich mit anderen Studien, die von einem riesigen Raumfahrzeug mit Platz fรผr bis zu 20 Personen ausgingen, kleinen Orbiter auf einen groรŸen Tank setzte und diesen zusรคtzlich mit Feststoffraketen ausstattete. Damit wurde zwar keine hundertprozentige Wiederverwendbarkeit erreicht, dafรผr konnten andere wichtige Vorgaben erfรผllt werden.

Entwicklung

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Das dreiteilige Konzept des Shuttles mit der Aufteilung in Orbiter, AuรŸentank und Booster wurde von der NASA offiziell am 15. Mรคrz 1972 festgelegt. Am 9. August desselben Jahres erhielt North American Rockwell (heute Boeing) den Auftrag, den Orbiter zu bauen. Der Vertrag hatte einen Umfang von 2,6ย Milliarden US-Dollar. Der Vertrag รผber den Bau der Feststoffbooster ging an Morton Thiokol (heute Alliant Techsystems), der AuรŸentank sollte von Martin Marietta (heute Lockheed Martin) hergestellt werden.

Ein Jahr spรคter waren erste detailliertere Planungen verfรผgbar. Diese enthielten aus heutiger Sicht vรถllig utopische Zahlen. Man ging von einem Erstflug im Jahr 1978 aus, und der Markt fรผr wissenschaftliche, kommerzielle und militรคrische Missionen wurde auf 50 Flรผge pro Jahr geschรคtzt.[9] Dabei sollten so viele kommerzielle Nutzlasten in eine Umlaufbahn gebracht werden, dass sich das Shuttle-Programm von selbst finanzieren sollte.

Damals ging man von 10,5ย Millionen US-Dollar pro Start aus. Im Laufe der Entwicklung stiegen diese Kosten jedoch betrรคchtlich โ€“ 1977 ging man schon von etwa 24ย Millionen Dollar aus. In der Folge musste auch die Anzahl geplanter Flรผge drastisch reduziert werden. Die Entwicklungskosten stiegen laufend an und erreichten bald รผber 12ย Milliarden Dollar.

1978, in dem Jahr, in dem eigentlich der Erstflug des Shuttles hรคtte stattfinden sollen, stand das Programm kurz vor dem Aus. Wieder war es die US-Luftwaffe, die Druck auf den Kongress ausรผbte, um mehr Gelder fรผr das Shuttle-Programm zu bewilligen. Man hatte mit dem Shuttle gerechnet und mehrere schwere Spionagesatelliten entwickelt, die nur mit der Raumfรคhre in den Orbit gebracht werden konnten. Diese Intervention verhinderte ein vorzeitiges Ende des Space-Shuttle-Programms.

Erprobung

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Die Enterprise wรคhrend eines Freiflugtests mit aerodynamischer Triebwerksverkleidung
Absetzen der Enterprise vom SCA zum Freiflugtest

Die erste flugfรคhige Raumfรคhre, die Enterprise, wurde im September 1976 fertiggestellt.[11] Dieser Orbiter war aber nicht raumflugfรคhig und wurde nur fรผr atmosphรคrische Flugtests verwendet.

Der erste Freiflug fand am 12. August 1977 statt. Dabei wurde die Enterprise mit einer modifizierten Boeingย 747 โ€“ dem Shuttle Carrier Aircraft (SCA) โ€“ in die Luft gebracht und dort ausgeklinkt. AnschlieรŸend glitt die Raumfรคhre, genau wie nach einem Raumflug, antriebslos zur Landebahn. Insgesamt wurden fรผnf solcher Freiflugtests durchgefรผhrt.

Wie sich herausstellte, waren die Haupttriebwerke die schwierigsten Komponenten des Shuttles. Der erste Testlauf fand am 17. Oktober 1975 statt. Wรคhrend der Tests kam es immer wieder zu Rรผckschlรคgen. Eine besonders heftige Explosion zerstรถrte sogar einen ganzen Teststand. Die Probleme konnten erst im Jahr 1979 nach รผber 700 Testlรคufen vollstรคndig gelรถst werden. Ihren abschlieรŸenden Test vor dem Erstflug absolvierten die Haupttriebwerke wenige Wochen vor dem Start, als mit der bereits auf der Startrampe stehenden Columbia der FRF-Test (Flight Readiness Firing) durchgefรผhrt wurde, bei dem alle drei Triebwerke fรผr 20 Sekunden auf volle Leistung hochgefahren wurden, ohne dass die Raumfรคhre abhob.

Erstflug und die ersten fรผnf Jahre

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Die Columbia startet zum Jungfernflug

Die Columbia, der erste raumflugfรคhige Orbiter, wurde im Mรคrz 1979 an die NASA ausgeliefert. AnschlieรŸend wurde die Raumfรคhre ins Kennedy Space Center (KSC) รผberfรผhrt, um dort auf ihre erste Mission vorbereitet zu werden. Im November 1980 wurde die Columbia mit dem AuรŸentank verbunden und einen Monat spรคter zur Startrampe gefahren. Nach mehreren Startverschiebungen fand am 12.ย April 1981, genau zum 20. Jahrestag des ersten Raumflugs von Juri Gagarin, der Start des ersten wiederverwendbaren Raumfahrzeuges der Welt statt.

Missionsablauf

Ziel des ersten Fluges war es lediglich, die Columbia sicher in die Umlaufbahn und wieder zurรผckzubringen. Der Flug dauerte insgesamt etwas รผber zwei Tage und endete mit einer Landung auf der Edwards Air Force Base in Kalifornien. Der Erstflug gilt bis heute als technische Meisterleistung, denn es war das erste Mal in der Geschichte der Raumfahrt, dass ein Trรคgersystem bei seinem Jungfernflug bemannt war.

Die folgenden drei Flรผge (STS-2 bis STS-4), die alle mit der Raumfรคhre Columbia durchgefรผhrt wurden, dienten der Erprobung aller Systeme des Shuttle. Danach wurde das System als einsatzfรคhig erklรคrt.

In den darauf folgenden 21 Missionen, die bis Januar 1986 durchgefรผhrt wurden, stand der Satellitentransport im Vordergrund. AuรŸerdem fanden einige rein wissenschaftliche Flรผge statt, bevor es zum Challenger-Unglรผck kam.

Challenger-Unglรผck (1986) und Folgejahre

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Der AuรŸentank der Challenger explodiert, und der Orbiter bricht auseinander

Am 28. Januar 1986 hob die Raumfรคhre Challenger bei einer ungewรถhnlich niedrigen AuรŸentemperatur von 2ย ยฐC zur Mission STS-51-L ab.[12] Die NASA hatte sich fรผr den Start entschieden, obwohl Ingenieure des Booster-Herstellers Morton Thiokol, vor allem Roger Boisjoly,[13] vor einem Start bei Temperaturen unter 12ย ยฐC eindringlich gewarnt hatten. Das Management von Thiokol รผberstimmte jedoch schlieรŸlich seine Ingenieure und gab seinem wichtigsten Kunden NASA offiziell die Startfreigabe.[14]

Wenige Sekunden nach dem Start versagte tatsรคchlich ein Dichtungs-O-Ring der rechten Feststoffrakete, und durch das entstandene Leck trat heiรŸes Verbrennungsgas an einer Seite des Boosters aus. Die Flamme traf auf den AuรŸentank und die Befestigung der Feststoffrakete, wodurch die Tankhรผlle zerstรถrt wurde. Der Tank explodierte 73ย Sekunden nach dem Start in 15ย Kilometern Hรถhe, worauf das Shuttle durch die enormen aerodynamischen Krรคfte zerstรถrt wurde.[15] Die sieben Astronauten รผberlebten das wahrscheinlich, starben aber spรคtestens beim Aufschlagen der Cockpitsektion auf die Wasseroberflรคche des Atlantiks.

Nach dem Challenger-Unglรผck wurden einerseits die Feststoffbooster sowie die Flugabbruchmรถglichkeiten รผberarbeitet, andererseits auch das Management neu strukturiert. Viele Entscheidungswege wurden geรคndert, die Ingenieure bekamen, um der Sicherheit willen, mehr Entscheidungskompetenzen.

Zwei Jahre nach dem Challenger-Unglรผck nahm die Shuttleflotte wieder ihren Dienst auf, womit die zweite Phase ihrer Nutzung begann. Das Shuttle wurde aus dem kommerziellen Satellitengeschรคft zurรผckgezogen, man konzentrierte sich nun auf wissenschaftliche Aufgaben, staatliche Satellitenstarts sowie die Wartung von Satelliten. Das blieb auch das Aufgabengebiet des Shuttle, bis es 1995 erstmals an der Raumstation Mir andockte, was einer dritten Nutzungsphase gleichkam. Das Aufgabenfeld der Satellitenstarts und Wartungsmissionen wurde zugunsten der Versorgung von Raumstationen nach und nach eingeschrรคnkt. Mit Baubeginn der Internationalen Raumstation wurden dann auch die rein wissenschaftlichen Missionen weniger zahlreich. Stattdessen nutzte man die Shuttles fรผr den Transport der Module zur Station und fรผr deren Montage.

Columbia-Unglรผck (2003)

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Untersuchung der Wrackteile von Columbia

Beim Start von STS-107 im Januar 2003 brachen einige Schaumstoffteile vom AuรŸentank ab, mรถglicherweise auch Eisstรผcke. Diese trafen die linke Flรผgelvorderkante und schlugen ein groรŸes Loch in die Hitzeschutzverkleidung. Zwar bemerkten die Techniker im Kontrollzentrum das Ereignis, waren sich des entstandenen Schadens jedoch nicht bewusst. Bei der Rรผckkehr des Fluges am 1.ย Februarย 2003 trat dann jedoch heiรŸes Plasma, das beim Wiedereintritt entsteht, durch das Loch in die Flรผgelstruktur ein. Zusammen mit der dadurch bedingten Verรคnderung der Aerodynamik um den Flรผgel fรผhrte das zum Versagen der Struktur.[16] In der Folge brach die Raumfรคhre auseinander. Alle sieben Astronauten starben. Sie waren zum Zeitpunkt des Unglรผcks in einer Hรถhe von 70ย km und bewegten sich mit 23-facher Schallgeschwindigkeit (Mach 23).

Endeavours Hitzeschutzschild wird mit dem Orbiter Boom Sensor System inspiziert (STS-130)

Als Reaktion auf das Unglรผck wurden die VorsichtsmaรŸnahmen fรผr den Hitzeschild enorm verstรคrkt. Der AuรŸentank wurde รผberarbeitet, um das Abplatzen von Schaumstoff zu minimieren. Der Hitzeschild wurde seit dem Unglรผck auf jedem Flug mit einer speziellen Erweiterung des Roboterarms, dem Orbiter Boom Sensor System, auf Schรคden รผberprรผft. Zusรคtzlich wurde das Rendezvous Pitch Maneuver bei Flรผgen zur ISS durchgefรผhrt. Zudem wurde ein Konzept zur Rettung eines Shuttles mit beschรคdigtem Hitzeschild ausgearbeitet. SchlieรŸlich verkรผndete die US-Regierung, die Shuttle-Flotte zum September 2010 ausmustern zu wollen.

Mit der Wiederaufnahme des regulรคren Flugbetriebs 2006 blieb โ€“ abgesehen von STS-125, dem letzten Wartungsflug zum Hubble-Weltraumteleskop โ€“ nur der Aufbau der Internationalen Raumstation als Aufgabengebiet รผbrig. Es wurden weiterhin kleinere Satelliten in der Nutzlastbucht mitgefรผhrt und nebenbei ausgesetzt.

Verbleib

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Seit dem Ende des Space-Shuttle-Programms und AuรŸerdienststellung werden die Orbiter und andere Teile des Programms in US-amerikanischen Einrichtungen ausgestellt:

Auch Trainings- und Ausrรผstungsobjekte wurden der ร–ffentlichkeit prรคsentiert, beispielsweise ein Simulator im Adler-Planetarium in Chicago, Astronautensitze im Johnson Space Center der NASA in Houston im US-Bundesstaat Texas und Steuertriebwerke der Raumfรคhre in Museen in Huntsville im US-Bundesstaat Alabama und in Washington, D.C.[17]

Missionsprofil

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Vorbereitung und Countdown

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Atlantis wird per Crawler-Transporter zum Startplatz gebracht (STS-117)

Die Vorbereitung fรผr eine Shuttle-Mission im engeren Sinn begann mit dem Zusammenbau der einzelnen Elemente des Shuttle-Systems. Zunรคchst wurden die Segmente der beiden Feststoffbooster zusammengesetzt. Das geschah im Vehicle Assembly Building (VAB) auf der mobilen Startplattform, mit der das Shuttle spรคter zur Startrampe gefahren wurde. Danach wurde der AuรŸentank, der mit einer Spezialfรคhre auf dem Wasserweg zum Kennedy Space Center gebracht wurde, mit den beiden Boostern verbunden. Zuletzt wurde der Orbiter ins VAB gebracht und an den AuรŸentank montiert. Kurz darauf wurde das ganze System zu einer der beiden Startrampen, LC-39A oder LC-39B, gefahren.

Auf der Startrampe wurden die letzten Vorbereitungen durchgefรผhrt. Meist wurde die Hauptnutzlast erst hier in den Frachtraum des Orbiters eingebaut.

Etwa 70ย Stunden vor dem geplanten Startzeitpunkt begann der Countdown bei der T-43-Stunden-Marke. PlanmรครŸig wurde der Countdown mehrere Male unterbrochen โ€“ das erklรคrte die Differenz von rund 27ย Stunden. Damit wurde eine gewisse Standardisierung der Countdown-Prozedur erreicht: die gleichen Arbeiten wurden immer zur gleichen Countdown-Zeit ausgefรผhrt.

Das Shuttle hinter der geschlossenen Arbeitsbรผhne
STS-135 Raketenstart (Zeitlupe)

Wรคhrend der gesamten Zeit auf der Rampe, die meist mehrere Wochen betrug, war das Shuttle durch die schwenkbare RSS-Arbeitsbรผhne (Rotating Service Structure) gegen Witterungseinflรผsse geschรผtzt. In der RSS befindet sich zudem der Payload Changeout Room, ein Reinraum, in dem die Nutzlast zwischengelagert wurde, bevor sie in die Ladebucht der Raumfรคhre eingebaut wurde. Diese Struktur wurde erst am Vortag des Starts weggeschwenkt.

Rund zehn Stunden vor dem Start wurde mit dem Befรผllen des AuรŸentanks mit flรผssigem Wasserstoff (โˆ’252ย ยฐC) und flรผssigem Sauerstoff (โˆ’183ย ยฐC) begonnen. Diese Prozedur dauerte drei Stunden. Danach, etwa vier Stunden vor dem Start, begab sich die Mannschaft in den Orbiter.

Ab neun Minuten vor dem Start wurden alle Vorgรคnge von den Computern des Startkontrollzentrums, dem Ground Launch Sequencer, รผberwacht. Ein manuelles Eingreifen in den Countdown war noch bis 31ย Sekunden vor dem Abheben mรถglich. Danach konnte der Start nur noch vom Bordcomputer des Space Shuttle abgebrochen werden.

Start und Aufstieg

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Start der Discovery zur Mission STS-114 vom KSC

Das Sound Suppression Water System wurde 16ย Sekunden vor dem Abheben aktiviert. Diese Vorrichtung goss innerhalb von 20ย Sekunden 1135ย Kubikmeter Wasser auf den Bereich unter den Haupttriebwerken und Boostern, um Shuttle und Nutzlast vor Schรคden durch die auftretenden enormen Schallwellen zu bewahren.[18] Um zu verhindern, dass austretender Wasserstoff Knallgasexplosionen erzeugt und die empfindliche Computersteuerung der Triebwerke beeintrรคchtigt, wurde 10ย Sekunden vor dem Abheben das elektrische Funkensprรผhsystem (main engine hydrogen burnoff system) aktiviert. AuรŸerdem wurden die Brennkammern der Triebwerke durch die Turbopumpen gefรผllt und unter Druck gesetzt.[19]

Die eigentliche Startsequenz wurde dann mit den jeweils um 140ย Millisekunden versetzten Zรผndungen der drei Haupttriebwerke 6,6ย Sekunden vor dem Abheben eingeleitet. Die Triebwerke wurden wรคhrend des Betriebs mit flรผssigem Wasserstoff gekรผhlt.[20]

Nachdem die Haupttriebwerke gezรผndet waren, schwankte das gesamte Shuttle (mit Tank und Boostern) an der Spitze rund 3ย Meter nach vorn, weil die Triebwerke des Orbiters sich leicht hinter dem Schwerpunkt des gesamten Shuttle befanden. Danach schwang es wieder zurรผck. Wรคhrend dieser Zeit wurde das korrekte Hochfahren der Haupttriebwerke รผberprรผft, denn noch konnten sie abgeschaltet werden. Wenn das Shuttle wieder genau senkrecht stand, zรผndeten die zwei Feststoff-Zusatzraketen (SRB, Solid Rocket Booster). Bis zu diesem Zeitpunkt wurden die Booster durch Bolzen an der Startrampe festgehalten. Diese wurden wenige Sekundenbruchteile nach Zรผndung der SRBs teilweise gesprengt, wodurch sie aus der Halterung rutschten und das ganze Shuttle zum Start freigaben.[21] AnschlieรŸend hob das Space Shuttle ab.

Start der Mission STS-117. Die Rauchspur stammt von den Feststoffboostern

Die beiden SRBs hatten eine Brennzeit von etwa 2ย Minuten und produzieren rund 80ย Prozent des Gesamtschubs. Jeder von ihnen verbrannte rund 4ย Tonnen festen Brennstoff pro Sekunde. Insgesamt trieben 10 bis 12ย Tonnen Treibstoff und Oxidator pro Sekunde das Shuttle nach oben. Der Tankinhalt einer Boeing 737 wรคre dabei in 2ย Sekunden aufgebraucht. Nachdem sie ausgebrannt waren, wurden sie in einer Hรถhe von rund 50ย km abgetrennt, stiegen jedoch durch ihre hohe Geschwindigkeit noch auf 70ย km Hรถhe. Dann erst fielen sie zurรผck und erreichten eine Sinkgeschwindigkeit von 370ย km/h. Bevor die SRBs auf die Meeresoberflรคche auftrafen, wurden in knapp 2ย Kilometern Hรถhe jeweils drei Fallschirme in den Nasen aktiviert. Mit etwa 80ย km/h fielen die Booster schlieรŸlich in den Atlantischen Ozean. Zwei Bergungsschiffe der NASA (die Liberty Star und die Freedom Star) nahmen die leeren Hรผllen auf und schleppten sie zum Kennedy Space Center zurรผck, wo sie fรผr die Wiederverwendung vorbereitet wurden.

Der AuรŸentank fรคllt zurรผck in die Erdatmosphรคre, bevor er beim Wiedereintritt verglรผht

Nach der Abtrennung der Booster flog das Space Shuttle nur mit Hilfe seiner Haupttriebwerke weiter. Nach ungefรคhr 8,5ย Minuten Brenndauer wurde kurz vor Erreichen der Orbitalgeschwindigkeit (mit ca. 7700ย m/s) der AuรŸentank in rund 110ย km Hรถhe abgeworfen. Er verglรผhte grรถรŸtenteils in der Atmosphรคre, nachdem er eine halbe Erdumrundung absolviert hatte. Die รผbrigen Teile des Tanks fielen in den Pazifik.

Transfer in die endgรผltige Umlaufbahn

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AnschlieรŸend wurde die Raumfรคhre von den beiden Triebwerken des OMS (Orbital Maneuvering System) in eine elliptische Umlaufbahn mit einem tiefsten Punkt (Perigรคum) von etwa 110ย km und einem hรถchsten Punkt (Apogรคum) von 185ย km รผber der Erdoberflรคche beschleunigt. Nach einem halben Erdumlauf zรผndeten die Manรถvriertriebwerke des Orbiters am bahnhรถchsten Punkt, um die Umlaufbahn in eine Ellipse mit einem Perigรคum von 185ย km und einem Apogรคum auf Hรถhe des Zielorbits zu verwandeln (zum Beispiel etwa 380ย km fรผr einen Flug zur ISS). Wenn der Orbiter wieder den bahnhรถchsten Punkt erreichte, zรผndete er die Manรถvriertriebwerke ein weiteres Mal, um in dieser Hรถhe in eine Kreisbahn einzutreten. Damit erreichte der Orbiter seinen Zielorbit. Bei komplexen Missionen, die einen speziellen Orbit erfordern oder ein bestimmtes Ziel anfliegen mรผssen, wurde die Umlaufbahn im Verlauf der ersten Flugtage noch mehrfach angepasst. Das war zum Beispiel zum Erreichen der ISS oder des Hubble-Weltraumteleskops nรถtig.

Arbeit im Orbit

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Die Raumfรคhre Challenger wรคhrend der STS-7-Mission, Juni 1983

Die Arbeiten im Orbit, die sogenannten On-Orbit-Operations, begannen mit dem ร–ffnen der Ladebuchttore. Das war zwingend nรถtig, da auf den Innenseiten dieser Tore Radiatoren angebracht waren, die fรผr die Kรผhlung des Orbiters sorgten. Konnten die Tore nicht geรถffnet werden, musste die Mission sofort abgebrochen werden.

Schnittbild des Shuttle mit dem Spacelab

Das Space Shuttle konnte sehr vielfรคltig eingesetzt werden. Typische Aufgaben fรผr eine Mission bestanden im Aussetzen bzw. Einfangen von Satelliten, dem Durchfรผhren von wissenschaftlichen Experimenten oder dem Ausfรผhren von Aufbauarbeiten an einer Raumstation, wie der ISS oder frรผher der Mir. Fรผr wissenschaftliche Arbeiten konnte ein Labor wie Spacelab oder Spacehab mitgefรผhrt werden. Diese Labore boten je nach Konfiguration Mรถglichkeiten fรผr Experimente im freien Weltall oder in einem bemannbaren Modul.

Zudem war die Crew oft mit kรถrperlichem Training beschรคftigt, um der Muskelrรผckbildung in der Schwerelosigkeit Rechnung zu tragen. Ein beachtlicher Teil der Arbeitszeit der Astronauten wurde auch fรผr die Betreuung und Bedienung der vielen Systeme des Space Shuttle eingesetzt.

Landung

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Landung der Columbia bei der Mission STS-1 auf der EAFB

Zum Verlassen der Umlaufbahn wurde die Raumfรคhre entgegen der Umlaufrichtung gedreht. Die OMS-Triebwerke wurden fรผr ungefรคhr drei Minuten gezรผndet (sog. deorbit-burn), wodurch das Space Shuttle um etwa 300ย km/h verlangsamt wurde. Danach wurde die Raumfรคhre mit ihrer Nase wieder in Flugrichtung gedreht. Durch das Bremsmanรถver verlieรŸ der Orbiter die bisherige Umlaufbahn und wechselte aus seiner Kreisbahn in eine ellipsenfรถrmige Bahn mit einem Perigรคum von 80ย km. Nach knapp einem weiteren halben Erdumlauf trat es in die รคuรŸeren Schichten der Atmosphรคre ein und wurde dort aerodynamisch weiter abgebremst. Auf Grund der Abmessungen und des relativ flachen Eintritts wurden die Shuttles nicht komplett vom Plasma eingehรผllt, dadurch war fรผr sie seit 1988 unter Nutzung des S-Bandes eine durchgรคngige Funkverbindung รผber TDRS ohne Blackout prinzipiell mรถglich. Die Lageregelungstriebwerke (RCS) wurden auf einer Flughรถhe von etwa 15.000 Metern deaktiviert; Anflug und Landung erfolgten antriebslos, es gab also nur einen einzigen Versuch.

Beim Wiedereintritt in die Erdatmosphรคre wurde die Raumfรคhre durch spezielle Hitzeschutzkacheln an der Front- und Unterseite vor der extremen Hitze der Druckfront von bis zu 1650ย ยฐC geschรผtzt. Bereits kurz nach dem Wiedereintritt, noch mehrere hundert Kilometer entfernt, erhielt sie von der vorgesehenen Landebahn Leitsignale. In einer Hรถhe von rund 13ย km begann die aerodynamische Phase der Landung, in der der Orbiter in antriebslosem Flug (Gleitflug mit einer Gleitzahl von 4,5) die verbliebene Restenergie sukzessiv abbaute. Die Sinkgeschwindigkeit wurde in dieser Phase durch abwechselnde Rollbewegungen des Shuttles um seine Lรคngsachse geregelt, was zu einer Schlangenlinienflugbahn fรผhrte.[22]

Der letzte Teil des Anflugs bestand aus drei Phasen:

  1. Ausrichtung auf die Landebahn im Heading Alignment Circle (12,8ย km vor Landebahn, Endhรถhe 3660ย m)
  2. Steiler Endanflug (bis 610 m Hรถhe)
  3. Abflachung des Gleitwinkels mit Landung

Am Ende der ersten Phase waren Fluglage, Richtung, Hรถhe und Geschwindigkeit fรผr die Landung optimiert. Bis zur Phase drei betrug der Gleitwinkel etwa 17 bis 18ยฐ (gegenรผber 2 bis 3ยฐ bei Verkehrsflugzeugen) bei einer Geschwindigkeit von etwa 500ย km/h. In der dritten Phase wurde der Gleitwinkel durch ร„nderung des Anstellwinkels auf 1,5ยฐ verringert, so dass das Shuttle mit einer Geschwindigkeit von rund 340ย km/h, etwa dem Anderthalbfachen eines Verkehrsflugzeugs (โ€žpreflareโ€œ Phase), mit seinem 30ย Sekunden vorher ausgefahrenen Fahrwerk auf der Landebahn aufsetzte. Zur Verkรผrzung des Bremswegs wurde ein Bremsschirm verwendet.[23][24] Erst bei Erreichen einer niedrigeren Geschwindigkeit kamen dann die Bremsen des Fahrwerks zum Einsatz. Der Pilot durfte das Shuttle kurzzeitig selbst fliegen, musste dann jedoch an den Kommandanten รผbergeben, der die Landung durchfรผhrte. Jedoch war der Pilot fรผr das Ausfahren des Fahrwerks und das Auslรถsen des Bremsschirms verantwortlich.

Seit 1992 wurde bei der Landung ein Bremsschirm verwendet

Schlechte Wetterbedingungen am Hauptlandeplatz machten es mitunter erforderlich, auf gรผnstigere Orte auszuweichen. Seit 1991 war grundsรคtzlich das Kennedy Space Center in Florida das primรคre Landeziel. Dort befindet sich die sogenannte Shuttle Landing Facility, eine 4,5ย km lange und 90ย m breite Landebahn, die eigens fรผr die Rรผckkehr der Orbiter aus dem Weltraum gebaut worden war. Wenn das Wetter eine Landung in Florida unmรถglich machte, standen der NASA zwei Alternativen zur Verfรผgung. Erster Ausweichflughafen war die Luftwaffenbasis Edwards (Kalifornien), wo auch die Erprobung der damals neuentwickelten Raumfรคhre durchgefรผhrt worden war, zweiter Ausweichstandpunkt war White Sands (New Mexico) (nur eine Landung, STS-3 1982).

Rรผcktransport mit dem Shuttle Carrier Aircraft

Daneben gab es rund um die Welt weitere Notlandeplรคtze fรผr die Startphase und den weiteren Missionsverlauf.[25] Es wurde unter anderem unterschieden in East Coast Abort Landing Sites (ECAL) in den USA und Kanada und Transoceanic Abort Landing Sites (TAL). Letztere waren unter anderem die Istres Air Base in Frankreich sowie Zaragoza Air Base und Moron Air Base in Spanien.[26] Ein weiterer Flughafen, der fรผr eine Landung des Space Shuttle zertifiziert war, war u.ย a. der deutsche Flughafen Kรถln/Bonn.

War es erforderlich, dass das Shuttle an einem anderen Ort landete als in Florida, wurde es huckepack auf einer modifizierten Boeingย 747 (dem sogenannten Shuttle Carrier Aircraft) dorthin zurรผcktransportiert. Um die Aerodynamik bei diesem รœberflug zu verbessern, wurde am Heck des zu transportierenden Shuttles eine nach hinten spitz zulaufende Abdeckung angebracht, die die Triebwerke des Shuttles verdeckte.

Nutzung

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Eine chronologische Liste sowie eine tabellarische รœbersicht aller geflogenen Missionen ist unter Liste der Space-Shuttle-Missionen zu finden.

Durch seine Bauart als Raumfรคhre bedingt war das Space Shuttle extrem flexibel einsetzbar. Es war das einzige Trรคgersystem, das in der Lage war, mehrere Tonnen Nutzlast vom Weltraum zur Erde zu bringen. Zudem konnten einige Komponenten der Raumstation ISS aufgrund ihrer Abmessungen nur mit dem Shuttle ins All gebracht werden. Dieser Umstand sowie die sich daraus ergebenden Vertrรคge mit den Partnerlรคndern waren auch einer der Hauptgrรผnde, warum das Space-Shuttle-Programm trotz massiver Kostenรผberschreitungen unterhalten wurde. Im Verlauf des Shuttleprogramms haben sich die Aufgaben des Systems recht stark gewandelt. Im Folgenden wird eine รœbersicht รผber die wichtigsten Aufgaben des Shuttle gegeben.

Satellitentransport

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Wรคhrend STS-5 wurde der Satellit SBS-C ausgesetzt

Zu Beginn des Shuttle-Programms lag die Hauptaufgabe des Orbiters darin, Satelliten ins All zu bringen. Durch die Wiederverwendbarkeit hatte man sich enorme Einsparungen erhofft. So waren auch die ersten operationellen Flรผge des Space Shuttle dieser Aufgabe gewidmet. Wรคhrend der Mission STS-5 wurden etwa die beiden Nachrichtensatelliten Anik C-3 und SBS-C ins All gebracht. Auch die drei nachfolgenden Missionen wurden fรผr den Satellitentransport eingesetzt.

Arbeiten am Hubble-Teleskop wรคhrend STS-103

Daneben hatte das Shuttle die einzigartige Fรคhigkeit, auch Satelliten vom All zur Erde zurรผckbringen zu kรถnnen. Das geschah erstmals auf der Mission STS-51-A, als zwei Satelliten, die zuvor auf zu niedriger Umlaufbahn ausgesetzt worden waren, wieder eingefangen wurden. Zudem konnte man mit dem Shuttle auch Satelliten einfangen, um sie durch Astronauten reparieren zu lassen. Das wurde zum Beispiel wรคhrend der Mission STS-49 durchgefรผhrt, als die Oberstufe des Intelsat-IV-Satelliten ausgetauscht wurde.

Ein anderes Beispiel war das Hubble-Weltraumteleskop, das fรผnfmal von einem Space Shuttle zwecks Reparatur angeflogen wurde. Den letzten Besuch hat das Teleskop im Jahr 2009 von der Mission STS-125 erhalten.

Aussetzen des Kleinsatelliten PSSC-2 wรคhrend STS-135

Seit dem Challenger-Unglรผck im Jahre 1986 wurde das Shuttle aus dem kommerziellen Satellitengeschรคft zurรผckgezogen. Seither wurden damit nur noch militรคrische, wissenschaftliche oder staatliche Nutzlasten in den Orbit gebracht. Die letzte Shuttle-Mission, die in erster Linie dem Transport eines Satelliten gewidmet war, war STS-93 im Sommer 1999. Wรคhrend dieser Mission wurde das Rรถntgen-Teleskop Chandra ins All gebracht.

Wissenschaft

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Ein weiteres wichtiges Einsatzgebiet des Shuttle war die Wissenschaft in der Schwerelosigkeit. Die Raumfรคhre bot eine sehr flexible Plattform fรผr Experimente aller Art. Zunรคchst ist das Spacelab zu nennen, ein Labor, das in der Nutzlastbucht mitgefรผhrt werden konnte. Der erste Spacelab-Flug war STS-9 im November 1983. Bis zum letzten Flug im Jahr 1998 an Bord des Fluges STS-90 wurden 22 Spacelabflรผge durchgefรผhrt.

In der Nutzlastbucht einer Raumfรคhre ist das Spacelab zu sehen

Nachfolger des Spacelab war das Spacehab. Dieses konnte vielseitiger eingesetzt werden als das Spacelab โ€“ so konnte man damit beispielsweise auch Fracht zur ISS bringen, wie es etwa auf dem Flug STS-105 der Fall war. Die letzte reine Forschungsmission des Shuttleprogramms war STS-107 der Columbia, die dann beim Wiedereintritt in die Atmosphรคre auseinanderbrach und teilweise verglรผhte, wobei die sieben Astronauten an Bord ums Leben kamen. Der letzte Flug eines Spacehab-Logistikmoduls war die Mission STS-118.

Der LDEF-Satellit enthielt รผber 50 Experimente

Auf anderen Missionen, zum Beispiel wรคhrend STS-7, wurden Forschungsplattformen in der Nutzlastbucht mitgetragen, die dann wรคhrend der Mission fรผr mehrere Stunden in den Weltraum entlassen wurden, um danach mit dem Roboterarm wieder eingefangen zu werden. Wieder andere solcher Plattformen blieben gleich fรผr mehrere Monate oder Jahre im All und wurden von einer spรคteren Shuttle-Mission wieder eingeholt.

Grundsรคtzlich hatten die meisten Shuttle-Missionen zu einem Teil wissenschaftliche Missionsziele. Oft wurden in der Nutzlastbucht sogenannte Get-Away-Behรคlter mit automatisch ablaufenden Experimenten mitgefรผhrt, oder man hatte sogenannte Middeck Payloads, also Mitteldeck-Nutzlast dabei, die von der Shuttle-Crew nebenbei betreut wurde. Das war auch bei ISS-Flรผgen teilweise noch der Fall.

Betrieb von Raumstationen

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Aufgrund seiner unvergleichlichen Flexibilitรคt war das Shuttle ein ideales Arbeitspferd fรผr den Aufbau und die Wartung einer groรŸen Raumstation. Viele Module der ISS waren so groรŸ, dass sie nicht mit anderen Trรคgern ins All gebracht werden konnten. Zudem bot das Shuttle mit seinem Roboterarm die Mรถglichkeit, die Module direkt an die Station zu montieren. Das war unumgรคnglich, da die meisten ISS-Module keine eigenen Antriebs- und Lageregelungssysteme haben und so ein autonomes Andocken nicht mรถglich war. Auch der Crew-Transport wurde mit dem Shuttle vereinfacht; theoretisch konnten bis zu 5 Besatzungsmitglieder pro Flug ausgetauscht werden.

Wegen dieser kritischen Rolle des Shuttle wurde das ISS-Programm dann auch um mehrere Jahre zurรผckgeworfen, als die Shuttle-Flotte nach dem Absturz der Columbia im Februar 2003 mit einem Flugverbot belegt wurde. Einige Experimente mussten deshalb sogar gestrichen werden.

Vor der Zeit der ISS wurde das Shuttle auch auf mehreren Flรผgen zur russischen Raumstation Mir eingesetzt. Zwischen 1995 und 1998 dockte insgesamt neunmal eine Raumfรคhre an der Station an. Dabei ging es auch um ein politisches Zeichen โ€“ es war die erste nennenswerte gemeinsame Operation der beiden Nationen im Weltraum seit dem Apollo-Sojus-Testprojekt im Jahre 1975. Der erste derartige Flug war STS-71 im Sommer 1995.

Technik

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Feststoffbooster

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Diagramm eines Boosters
Die Freedom Star schleppt einen Booster zurรผck zum KSC

รœber drei Viertel des zum Start eines Shuttle benรถtigten Schubes wurden von den beiden Feststoffboostern zur Verfรผgung gestellt. Die zwei weiรŸen, 45 Meter langen Raketen waren die stรคrksten Antriebe ihrer Art, die je gebaut wurden. Jeder dieser Booster enthielt รผber 500 Tonnen APCP, einen Feststoff-Treibstoff auf Basis von Ammoniumperchlorat und Aluminium. Dieses Gemisch verlieh den Boostern eine Brenndauer von gut zwei Minuten und einen spezifischen Impuls (ISP) auf Meereshรถhe von 242ย s (auf die Masse des Treibstoffs bezogen). Die Booster waren mit schwenkbaren Dรผsen zur Lageregelung ausgestattet. Zudem waren im oberen Teil mehrere Kameras untergebracht, die wรคhrend des Aufstieges eine Vielzahl von Bildern lieferten.

Auf einer Hรถhe von etwa 45ย km รผber Grund wurden die nahezu ausgebrannten Booster abgetrennt und durch kleine Raketentriebwerke vom AuรŸentank weggedrรผckt. So wurde eine Kollision zwischen den abfallenden Boostern und dem Tank verhindert. Die Booster stiegen dann, entlang einer ballistischen Bahn, weiter bis auf etwa 65ย km, um dann den Abstieg einzuleiten. Zuerst wurden kleinere Stabilisierungsschirme ausgestoรŸen, die die Booster bereits etwas abbremsten. SchlieรŸlich wurden die Hauptfallschirme entfaltet, die Booster glitten zur Erde zurรผck und fielen etwa 230ย km vom KSC entfernt mit einer Geschwindigkeit von 80ย km/h ins Meer. Bereits wenige Stunden nach dem Start wurden sie von zwei Schiffen geborgen und nach Florida zurรผckgeschleppt. Dort wurden sie gereinigt, geprรผft und fรผr einen weiteren Flug aufbereitet und wiederbefรผllt.

AuรŸentank

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Diagramm des AuรŸentanks

Die grรถรŸte Komponente des Shuttle-Systems war der AuรŸentank (englisch External Tank, ET). Genau genommen beinhaltete der orangefarbene Zylinder zwei Tanks, einen grรถรŸeren Wasserstofftank im unteren Teil sowie einen kleineren Sauerstofftank im oberen Teil des Tanks. Dazwischen lag die sogenannte Intertank-Section; diese stand nicht unter Druck und enthielt einen groรŸen Teil der Elektronik des AuรŸentanks. Da die beiden Gase Wasserstoff und Sauerstoff in flรผssigem Zustand vorlagen und deshalb sehr kalt waren (unter โˆ’200ย ยฐC), war der Tank mit einem speziellen Schaumstoff isoliert. Dieser verlieh ihm seine charakteristische orange Farbe. Lediglich bei den ersten zwei Flรผgen war der Tank mit einer zusรคtzlichen weiรŸen Farbschicht รผberzogen, diese wurde aber aus Gewichtsgrรผnden ab der darauffolgenden Mission nicht mehr verwendet.

Der Tank auf einem Spezialtransporter

Das Shuttle war vorn an einem und hinten an zwei Punkten am externen Tank befestigt. Zudem verlaufen auf der AuรŸenseite des Tanks mehrere Leitungen, die u.ย a. den Wasserstoff und den Sauerstoff in den Orbiter leiteten, wo die Flรผssigkeiten dann in den Haupttriebwerken verbrannt wurden. Der Tank war die einzige Komponente des Shuttles, die nicht wiederverwendbar war. Nach dem Brennschluss der Haupttriebwerke (engl. Main Engine Cutoff โ€“ MECO) wurde der Tank abgeworfen und trat in die Atmosphรคre ein, wo er verglรผhte.

Seit dem Columbia-Unglรผck im Jahr 2003 war die Isolierung des Tanks vermehrt ins Gesprรคch gekommen. Ein Stรผck abgeplatzten Schaumstoffs hatte damals zu einer Beschรคdigung des Shuttles gefรผhrt, wodurch wรคhrend der Wiedereintrittsphase extrem heiรŸe Gase in den Orbiter gelangten und ihn zerstรถrten. Seither war der Tank stellenweise stark รผberarbeitet worden. Auch im Verlauf des Shuttle-Programms wurde der Tank mehrfach รผberarbeitet. So hatten die ersten Tanks, welche einen weiรŸen Anstrich besaรŸen, der das typische Orange des Isolationsschaums verdeckt, ein Leergewicht von etwa 35ย Tonnen. In der letzten Version waren es weniger als 30ย Tonnen.

Orbiter

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Atlantis im antriebslosen Flug am Ende von STS-30

Die Hauptkomponente des Shuttle-Systems stellte der Orbiter dar. In ihm befanden sich die Mannschaftsrรคume und das Cockpit (Flightdeck) sowie die Nutzlast der jeweiligen Mission. Seine รคuรŸere Formgebung war durch seine aerodynamischen Bauteile Deltaflรผgel und Seitenleitwerk geprรคgt, die ihm zum Abschluss einer Mission eine klassische Landung im Gleitflug ermรถglichten. Insgesamt wurden fรผnf raumflugfรคhige Orbiter gebaut, davon wurden zwei (Challenger und Columbia) durch Unfรคlle zerstรถrt. Der Orbiter war eines der komplexesten technischen Gerรคte, die je von Menschen gebaut wurden. In der Startphase befand er sich in senkrechter Position auf dem AuรŸentank montiert, um in die Umlaufbahn transportiert zu werden. Nachdem er zum Abschluss einer Mission den Orbit verlassen hatte, verlief der Beginn der Landung zuerst rein ballistisch, bevor sie mit einer aerodynamischen Phase abgeschlossen wurde.

Haupttriebwerk

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Die Haupttriebwerke des Space Shuttle

Der Orbiter verfรผgte รผber drei groรŸe Haupttriebwerke, die Space Shuttle Main Engines, abgekรผrzt SSMEs der Type RS-25 von Aerojet Rocketdyne. Die Haupttriebwerke wurden wรคhrend des achtminรผtigen Aufstiegs ins All eingesetzt und dabei mit flรผssigem Wasserstoff und Sauerstoff aus dem AuรŸentank versorgt. Nach dem Abschalten und Abtrennen des Tanks konnten die Triebwerke daher wรคhrend der Mission nicht erneut gezรผndet werden.

Sie waren kardanisch aufgehรคngt und hydraulisch um 10,5ยฐ schwenkbar. So konnte das Drehmoment ausgeglichen werden, das durch die ร„nderung von Schwerpunktlage und Schubvektor nach Ausbrennen und Abwurf der Booster auftrat.

Nach der Landung auf der Erde wurden die Triebwerke ausgebaut, geprรผft und fรผr ihren nรคchsten Einsatz vorbereitet. Sie sollten bis zu 55-mal bei einem Maximalschub von 109ย % wiederverwendet werden kรถnnen.[27] Diese Anzahl wurde allerdings nie erreicht. Die Wiederverwendbarkeit machte sie zu technisch hochkomplexen Systemen; ein einziges Triebwerk kostete mit 51ย Millionen US-Dollar ungefรคhr so viel wie eine komplette Delta-II-Rakete.[28] Getestet wurden die Haupttriebwerke fรผr das Space-Shuttle-Programm mit dem Main Propulsion Test Article (MPTA-098).

Hilfstriebwerke

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Linker OMS-Pod eines Space Shuttles wird fรผr Wartungsarbeiten demontiert
Das Forward Reaction Control System (FRCS) wird nach Wartungsarbeiten wieder eingebaut
Auf den Innenseiten der Ladeยญbuchtยญtore sind die Radiatoren zu erkennen

Neben den Haupttriebwerken verfรผgte der Orbiter รผber 46 mittlere und kleinere Triebwerke, die wรคhrend des Aufenthalts im Orbit und wรคhrend der ersten Phase des Wiedereintritts eingesetzt wurden. Die zwei grรถรŸten davon gehรถrten zum Orbital Maneuvering System (OMS). Sie lieferten einen Schub von je 27ย kN und waren wie die SSMEs im Heck des Shuttle untergebracht. Mit ihnen wurden Bahnรคnderungen wie etwa das EinschieรŸen in den definitiven Orbit oder die Bremszรผndung fรผr den Wiedereintritt durchgefรผhrt. Betrieben wurden sie mit hypergolen Treibstoffen, also mit zwei Komponenten, die bei Berรผhrung zรผnden.

Die 44 kleineren Triebwerke gehรถrten zum sogenannten Reaction Control System (RCS). Mit ihrer Hilfe wurde die Lage des Shuttles im Raum gesteuert. Das war vor allem beim Andocken an eine Raumstation oder beim Einfangen eines Satelliten wichtig. Die RCS-Triebwerke wurden auch benรถtigt, um das Shuttle vor der Bremszรผndung mit dem Heck in Flugrichtung zu drehen. Die Dรผsen waren dabei an der Nase sowie am Heck angebracht und jeweils redundant ausgelegt. So konnte die Manรถvrierfรคhigkeit des Shuttles weitgehend sichergestellt werden. Wie die OMS-Triebwerke wurden die RCS-Dรผsen mit hypergolem Treibstoff betrieben.

Mannschaftsrรคume

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Die Mannschaftsrรคume des Space Shuttles bestanden aus dem Flugdeck (engl. flight deck), dem Mitteldeck (engl. middeck) und der Luftschleuse (engl. airlock), die jedoch manchmal zum Mitteldeck gezรคhlt wurde. Die gesamten Mannschaftsrรคume boten einen Rauminhalt von 65,8ย mยณ fรผr maximal 8 Personen.[29] Das Flugdeck stellte das eigentliche Cockpit dar, wรคhrend des Starts befanden sich dort die Sitze von Pilot und Kommandant. Wenn das Shuttle einen Orbit erreicht hatte, wurden sรคmtliche Sitze verstaut, um so Platz zu sparen. Das Mitteldeck war der Wohn- und Arbeitsbereich der Raumfรคhre. Hier befanden sich eine Toilette, Schlafabteile und die nรถtigen Gerรคtschaften fรผr die Zubereitung der Mahlzeiten. Zudem bot das Mitteldeck Platz fรผr Experimente sowie etwa 140ย Liter Stauraum fรผr Nutzlast. Ebenfalls im Mitteldeck befand sich ein Ergometer, ein Trainingsgerรคt, mit dem die Astronauten der Verringerung der Muskelmasse durch die Schwerelosigkeit entgegenwirkten.

Um das Leben der Astronauten an Bord zu ermรถglichen, musste in der Kabine stรคndig ein lebensfreundliches Klima erhalten werden. Das wurde durch verschiedene Lebenserhaltungssysteme (engl. Environmental Control and Life Support System (ECLSS)) erreicht. So mussten etwa Temperatur und Druck in einem bestimmten Bereich bleiben. Die grรถรŸte Herausforderung dabei war, eine รœberhitzung des Orbiters zu verhindern. Dazu dienten zwei groรŸe Radiatoren im Innern der Ladebuchttรผren. Diese strahlten wรคhrend des ganzen Weltraumaufenthaltes Wรคrme in den Weltraum ab. Der Druck in der Kabine wurde von mehreren Tanks mit Stickstoff und Sauerstoff erhalten. So konnte im Shuttle eine Atmosphรคre erzeugt werden, die der irdischen sehr รคhnlich war.

Ebenfalls zu den Lebenserhaltungssystemen gehรถrte das Wassersystem. Im Shuttle waren vier Wassertanks installiert, die je etwa 75ย Liter Wasser fassten. Weitere 10ย Liter Wasser pro Stunde entstanden als Nebenprodukt bei der Stromerzeugung durch Brennstoffzellen. Abfallwasser wurde in einem entsprechenden Tank gesammelt und in regelmรครŸigen Abstรคnden in den Weltraum abgegeben.

Nutzlastbucht

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Die Nutzlastbucht und der Roboterarm

Die Nutzlastbucht (engl. payload bay) befand sich im mittleren Teil des Shuttle. Nach oben konnten zwei groรŸe Tore aufgeschwenkt werden, um die Nutzlastbucht dem freien Weltall auszusetzen. Dieser Vorgang wurde auf jeder Mission durchgefรผhrt, da sich die Radiatoren, welche die Kรผhlung des Orbiters sicherstellten, auf der Innenseite der Nutzlastbuchttore befanden. Die Nutzlastbucht war 18,38ย m lang und hatte einen Durchmesser von 4,57ย m. Dieser zylindrische Bereich konnte voll fรผr Nutzlast ausgenutzt werden.

Zudem konnte in der Nutzlastbucht ein Roboterarm, das Remote Manipulator System (RMS), installiert werden. Da das System in Kanada hergestellt wurde, wurde es manchmal auch Canadarm genannt. Der Arm verfรผgte รผber sechs Freiheitsgrade und hatte einen Greifmechanismus an seinem Ende, mit dem er Nutzlasten oder Astronauten bewegen sowie Satelliten einfangen konnte. Er war 15ย m lang und wog 410ย kg, konnte jedoch Massen bis zu 29ย Tonnen verschieben. Die Steuerung geschah durch einen Astronauten, der sich auf dem Flugdeck des Shuttle befand. Neben den beiden rรผckwรคrtigen Fenstern des Flugdecks wurden mehrere Kameras auf dem Arm und in der Nutzlastbucht fรผr die prรคzise Steuerung des Arms eingesetzt.

Bei 12 Flรผgen kam der Integrated Cargo Carrier zum Transport von nicht unter Druck stehenden AuรŸenlasten in der Nutzlastbucht des Shuttle zum Einsatz. Hierbei konnten etwa 3ย Tonnen Nutzlast auf einer Transportpalette mitgefรผhrt werden.

Energieversorgung

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Der Strom fรผr den Betrieb der elektrischen Systeme wurde von Brennstoffzellen erzeugt. Diese wurden mit Wasserstoff und Sauerstoff betrieben. Im Orbiter waren drei Brennstoffzellen installiert, die je 7ย kW leisten konnten, kurzzeitig waren sogar bis zu 12ย kW mรถglich. Zudem waren die Orbiter Discovery und Endeavour mit dem Station-to-Shuttle Power Transfer System ausgerรผstet. Dieses ermรถglichte ihnen, Strom von der ISS zu beziehen, um eine lรคngere Aufenthaltsdauer zu ermรถglichen.

Weitere Systeme zur Energieerzeugung waren die Hilfskraftanlagen (engl. Auxiliary Power Units (APUs)). Diese drei mit Hydrazin betriebenen Turbinen erzeugten mechanische Leistung zum Betrieb von Hydraulikpumpen. Das Hydrauliksystem wurde benรถtigt fรผr die Ventil- und Schubvektorsteuerung der drei Haupttriebwerke, die Bewegungen der aerodynamischen Steuerflรคchen, das SchlieรŸen der Treibstofftรผren an der Unterseite des Orbiters und an verschiedenen Stellen innerhalb des Fahrwerks.[30]

Hitzeschutzschild fรผr den Wiedereintritt

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HRSI-Hitzeschutzkachel: die gelbe Kennzeichnung gibt die genaue Position am Space Shuttle und die Teilenummer an
Hitzeschutzkacheln werden an der Columbia angebracht (1979)
Hitzeschutzkacheln und Nase aus RCC auf der Unterseite der Discovery

Verschiedene Bereiche der AuรŸenhaut des Shuttle waren mit speziellen Hitzeschutz-Verkleidungen ausgestattet. Das war fรผr den Wiedereintritt in die Atmosphรคre unerlรคsslich, da wegen der sich vor dem Flugkรถrper aufbauenden Schockfront enorme Temperaturen auftraten. Ohne den Hitzeschutzschild wรคre das Shuttle verglรผht. Auch die frรผheren Raumschiffe der Apollo-, Gemini- und Mercury-Programme waren mit einem Hitzeschild ausgerรผstet gewesen, wie auch die russischen Sojus-Kapseln. Einzigartig am Hitzeschutzschild des Shuttle war jedoch seine Wiederverwendbarkeit.

Den grรถรŸten Teil des Hitzeschutzschildes stellten die circa 24.300 unterschiedlich geformten Kacheln auf der Unterseite des Rumpfes des Orbiters dar.[31] Die sogenannte High-temperature reusable surface insulation (HRSI) konnte bis zu 1260ย ยฐC aushalten. Die Kacheln waren maximal 12ย cm dick und bestanden zum grรถรŸten Teil aus Hohlraum (90ย %) und Siliziumdioxid (10ย %). Die Dichte betrug 0,14 bzw. 0,35ย g/cmยณ (Siliciumdioxid um 2,2ย g/cmยณ).

Die hocherhitzten Bereiche am Shuttle wie die Nase und die Flรผgelvorderkanten waren mit einem speziellen Werkstoff, sogenanntem kohlenstofffaserverstรคrkten Kohlenstoff (CFC), im Englischen war der Begriff Carbon Fiber Reinforced Carbon (CFRC) oder Carbon-Carbon (C/C) gebrรคuchlich, verkleidet, der gegen Temperaturen รผber 1300ย ยฐC und mechanische Beeintrรคchtigungen wie Risse weitgehend resistent war. Ein vollstรคndiger Schutz vor Beschรคdigung war nicht mรถglich. Die Columbia-Katastrophe im Jahr 2003 war auf ein groรŸes Loch in einem CFC-Panel an der Flรผgelvorderkante zurรผckzufรผhren.

Weitere Bereiche des Shuttle waren mit der sogenannten Advanced flexible reusable surface insulation (AFRSI) ausgerรผstet; das waren Kacheln, die etwa 650ย ยฐC aushalten kรถnnen. Dazu gehรถrten das Cockpit, der vordere Rumpfteil sowie das Seitenleitwerk bzw. Ruder. Der Rest des Shuttle (hinterer Rumpfteil und Oberseite) hatte keinen speziellen Hitzeschutz. Die normale AuรŸenhaut der Raumfรคhre konnte jedoch bis zu 370ย ยฐC aushalten.

Datenรผbertragung

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Das Shuttle verfรผgte fรผr die Datenรผbertragung (Kommunikation, Video, Telemetrie, Experimentdaten) u.ย a. รผber Mikrowellensysteme im S-Band[32] und Ku-Band.[33] รœber die Tracking and Data Relay Satelliten (TDRS) stand wรคhrend des gesamten Umlaufs eine (fast) ununterbrochene Datenstrecke zum Boden zur Verfรผgung. Die Ku-Band-Antenne befand sich in der Ladebucht, so dass dieses leistungsfรคhigste der Systeme nur in Flugphasen mit geรถffneter Ladebucht genutzt werden konnte.

Sicherheitssysteme

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Wie bei jedem bemannten Raketensystem stand beim Space Shuttle die Sicherheit der Crew an erster Stelle. Durch das vรถllig neuartige Konzept des Raumgleiters mussten auch vรถllig neue Sicherheitskonzepte entwickelt werden. Ein Rettungsturm wie zu Apollo-Zeiten kam fรผr den Orbiter nicht in Frage. Vor dem Columbia-Unglรผck wurden Wiedereintritt und Landung als die weniger kritische Phase des Fluges angesehen, spรคter hat sich dieses Denken etwas gewandelt.

Abbruch vor dem Start

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Durch die Challenger-Tragรถdie wurde die Sicherheitsdiskussion neu entfacht

Im Fall eines Startabbruchs vor Abheben des Shuttle konnte auf ein Seilbahnsystem zurรผckgegriffen werden, das schon im Apollo-Programm bestand. Dieses konnte die Astronauten im Gefahrenfall sicher von der Startanlage wegtransportieren. Es wurde leicht modifiziert, so dass nun sieben Seilbahnkรถrbe bis zu 21 Personen von der Startanlage befรถrdern kรถnnen; das fรผr den Fall, dass sich neben den Astronauten auch noch Techniker in der Nรคhe des vollgetankten Space Shuttle aufhielten. Es wurde bei regelmรครŸigen รœbungen sowie den Terminal Countdown Demonstration Tests aktiviert, musste jedoch noch nie im Ernstfall verwendet werden.

Ein Abbruch ganz kurz vor dem Start konnte nur durch den Redundant Set Launch Sequencer (RSLS) durchgefรผhrt werden. Dieses System prรผfte nach dem Starten der Haupttriebwerke (6,6ย Sekunden vor dem Abheben) deren Funktion und konnte den bevorstehenden Start noch abbrechen. Diese Art RSLS-Abort wurde insgesamt fรผnfmal durchgefรผhrt, zuletzt wรคhrend des Countdowns zum Start von STS-68 im August 1994. Dabei wurden die Triebwerke 1,9ย Sekunden vor dem Start wieder abgeschaltet und die Zรผndung der Feststoffbooster verhindert.

Startabbruch im Flug

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Nach dem Abheben des Shuttle gab es abhรคngig vom Zeitpunkt und der Schwere eines auftretenden Fehlers zwischen dem Abtrennen der Booster und dem Abschalten der Haupttriebwerke mehrere Mรถglichkeiten, den Flug zu einem sicheren Ende zu fรผhren. Von diesen vier โ€žIntakten Abbruchartenโ€œ wurde lediglich der Abort to Orbit (ATO) tatsรคchlich durchgefรผhrt. Wรคhrend STS-51-F fiel nach etwa sechs Minuten ein Triebwerk aus. Der Abwurf von nicht benรถtigtem Treibstoff erlaubte es der Challenger, einen zwar niedrigeren als den geplanten, aber stabilen Orbit zu erreichen. Da das nur ein kleines Problem darstellte, konnte die Mission wie geplant durchgefรผhrt werden.

Der Schalter zum Vorwรคhlen des Abbruchmodus im Shuttle-Cockpit

Bei schwerwiegenderen Problemen, wie beispielsweise einem Leck in der Crewkabine, war es jedoch nรถtig, die Mission zu einem raschen Ende zu bringen. Dafรผr standen wรคhrend der Startphase drei Optionen offen. Zum einen bestand die Mรถglichkeit, das Shuttle in einen instabilen Orbit zu bringen und nach weniger als einer Erdumrundung wieder landen zu lassen. Dieser Abort once Around (AOA) konnte nur wรคhrend eines sehr kleinen Zeitfensters eingeleitet werden und wurde nie durchgefรผhrt. Eine weitere Option, die Transatlantic Abort Landing (TAL), wรคre eine Landung auf einem europรคischen oder afrikanischen Flughafen gewesen. Fรผr dieses Szenario wรผrde das Shuttle genug Geschwindigkeit aufnehmen, um den anvisierten Landeplatz zu erreichen, um dann die Triebwerke auszuschalten und den Tank abzuwerfen. Wenig spรคter wรผrde das Shuttle dann auf der Zielpiste normal landen. Fรผr einen Shuttlestart musste daher mindestens einer der vorbestimmten Landeplรคtze gutes Wetter vorweisen kรถnnen. Auch diese Mรถglichkeit wurde nie angewandt.

Die letzte und gleichzeitig gefรคhrlichste Abbruchart war Return to Launch Site (RTLS), die Rรผckkehr zum Startplatz. Sie wรคre nur dann angewandt worden, wenn alle anderen Abbruchmodi als Optionen ausgeschlossen gewesen wรคren, z.ย B. weil die Raumfรคhre noch nicht genug Geschwindigkeit und Hรถhe erreicht hรคtte. Das Szenario sah vor, dass das Shuttle mit seinen Triebwerken in Flugrichtung gedreht wird und diese solange weiterlaufen, bis sie die aufgebaute Geschwindigkeit abgebaut haben. AnschlieรŸend verlรคuft der Flug wie ein TAL-Abbruch mit dem Ziel, am Startplatz niederzugehen. Diese Option wurde ebenfalls nie angewandt.

Falls wรคhrend der ersten Minuten der Startphase mehr als ein Triebwerk ausgefallen wรคre, so wรคre als einzige Option eine Wasserung im Atlantik geblieben. Dazu sollte der Orbiter auf eine Hรถhe gebracht werden, aus der die Astronauten hรคtten abspringen kรถnnen, da sie eine Wasserung wahrscheinlich nicht รผberlebt hรคtten. Der Orbiter hรคtte dann ferngesteuert auf der Meeresoberflรคche aufgesetzt. Ein solches Szenario wรคre vor dem Challengerunglรผck fรผr die Besatzung in jedem Fall tรถdlich gewesen, da sie, abgesehen von den ersten Testflรผgen, keine Fallschirme dabei hatten. Eine Wasserung wurde nie durchgefรผhrt.

Abbruch wรคhrend Flug und Wiedereintritt

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Wรคhrend des Fluges bestand weiterhin die Mรถglichkeit, das Shuttle kurzfristig auf einem Notlandeplatz niedergehen zu lassen. Das wรคre beispielsweise angewendet worden, wenn sich die Laderaumtรผren mit den Kรผhlungsradiatoren nicht hรคtten รถffnen lassen und so eine รœberhitzung des Shuttle gedroht hรคtte. Fรผr Flรผge zu Raumstationen bestand auรŸerdem die Mรถglichkeit, dass die Besatzung auf der Station verweilte, um sich spรคter von einem anderen Shuttle abholen zu lassen. Diese Mรถglichkeit entstand als Reaktion auf das Columbia-Unglรผck im Jahr 2003 unter dem Namen CSCS (Contingency Shuttle Crew Support). Deshalb musste bei jedem Shuttle-Start immer eine sofort einsatzbereite zweite Raumfรคhre verfรผgbar sein. Fรผr den letzten Flug einer Raumfรคhre wurde auf diese Option verzichtet, aber die Besatzung auf nur vier Personen reduziert, damit diese mit dann von Russland zu startenden Sojus-Raumschiffen zur Erde hรคtten gebracht werden kรถnnen.

War der Wiedereintritt einmal eingeleitet, konnte er nicht abgebrochen werden. Deshalb wurde seit STS-114 auf jedem Shuttle-Flug der Hitzeschild mittels verschiedener Methoden (siehe Rendezvous Pitch Maneuver, OBSS) รผberprรผft und ggf. per AuรŸeneinsatz repariert, bevor die Bodenkontrolle die Erlaubnis zur Rรผckkehr gab. So sollten Unfรคlle wie jener der Columbia (STS-107) in Zukunft verhindert werden.

Evakuierung des Shuttles im Orbit

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Fรผr den Fall eines Schadens am Shuttle in der Umlaufbahn um die Erde, bspw. durch eine Kollision mit Weltraummรผll, standen den Astronauten drei vollstรคndige MMU-Raumanzรผge zur Verfรผgung. Diese wurden regulรคr fรผr Weltraumspaziergรคnge und AuรŸeneinsรคtze der Astronauten benutzt. Da aber in der Regel mehr Besatzungsmitglieder an Bord eines Space Shuttles waren, wรคren die restlichen in Rettungskapseln (Personal Rescue Enclosure) gerettet worden. Diese waren ballonfรถrmig, geschlossen und aus dem Material der Raumanzรผge gefertigt.[34] Die Astronauten hรคtten so nach Eintreffen des Rettungsshuttles durch einen anderen Astronauten, der mit einer MMU ausgerรผstet gewesen wรคre, zum Rettungsshuttle gebracht werden kรถnnen. Alternativ war der Transport mit dem Roboterarm Remote Manipulator System oder mit einem Jolltau geplant.

Wartung und Aufrรผstung

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Die Atlantis wird per Orbiter Transporter genannten SPMT in die Orbiter Processing Facility gefahren

Aus sicherheits- und flugtechnischen Grรผnden wurden alle Orbiter mehrmals fรผr umfangreiche Verbesserungen monatelang auรŸer Dienst gestellt. Wรคhrend dieser sogenannten Orbiter Maintenance Down Period (OMDP), die nach etwa 13 Flรผgen anstand, wurden umfangreiche Tests und Wartungsarbeiten an der Raumfรคhre durchgefรผhrt. Zusรคtzlich wurden jeweils grรถรŸere Verbesserungen vorgenommen. Wรคhrend der letzten derartigen Revision wurden die Orbiter mit einem sogenannten Glascockpit auf LCD-Basis ausgerรผstet, das die alten Rรถhrenbildschirme und analogen Instrumente ersetzte. Weitere Verbesserungen waren unter anderem ein Bremsschirm, der bei der Landung zum Einsatz kam, und das Station-to-Shuttle-Power-Transfer-System, das es dem Shuttle erlaubte, bei einem Aufenthalt an der ISS Strom von der Station zu beziehen. Solche Modifikationen fanden zunรคchst im Herstellerwerk im kalifornischen Pasadena statt, wurden aber Ende der 1990er Jahre in die Orbiter Processing Facility (OPF) verlegt, in der auch die Wartung und Vorbereitung der Raumfรคhren durchgefรผhrt wurde.

Auch nach dem Challenger-Unglรผck wurden diverse Verbesserungen vorgenommen, bei denen in erster Linie die Boosterverbindungen zum AuรŸentank verstรคrkt wurden. Die ร„nderungen nach der Columbia-Katastrophe betrafen hauptsรคchlich die Schaumstoffisolierung des externen Tanks. Diese sollte dadurch nicht mehr so leicht abplatzen und den Hitzeschutzschild des Shuttle beschรคdigen kรถnnen. Darรผber hinaus wurden Sicherheitsbedingungen und Startkriterien verschรคrft.

Liste der Space Shuttles

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Raumflugfรคhige Orbiter

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Seit dem Beginn der Shuttle-Flรผge im Jahr 1981 waren insgesamt fรผnf verschiedene Space Shuttles ins All geflogen. Davon waren bis zur Einstellung des Programms im Jahre 2011 noch drei (Discovery, Atlantis und Endeavour) im Einsatz. Zwei Space Shuttles (Challenger und Columbia) wurden bei Unglรผcken in den Jahren 1986 und 2003 zerstรถrt.

Name OV-Nr. Erster
Start/Mission
Letzter
Start/Mission
Anzahl
Miss.
Bemerkung Verbleib
Columbia OV-102 12.ย Apr.ย 1981
STS-1
16. Jan. 2003
STS-107
28 erster raumflugfรคhiger Orbiter Am 1. Februar 2003 beim Wiedereintritt durch defekte Hitzeschutzverkleidung zerstรถrt.

Alle 7 Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben.

Challenger OV-099 04. Apr. 1983
STS-6
28. Jan. 1986
STS-51-L
10 Am 28. Januar 1986 kurz nach dem Start durch einen Defekt an einem Feststoffbooster zerstรถrt.

Alle 7 Besatzungsmitglieder kamen dabei ums Leben.

Discovery OV-103 30.ย Aug.ย 1984
STS-41-D
24.ย Feb.ย 2011
STS-133
39 letzte Landung am 9. Mรคrz 2011 Exponat im Steven F. Udvar-Hazy Center seit dem 19. April 2012
Atlantis OV-104 03. Okt. 1985
STS-51-J
08. Jul. 2011
STS-135
33 letzte Landung am 21. Juli 2011 Exponat im Kennedy Space Center
Endeavour OV-105 07. Mai 1992
STS-49
16. Mai 2011
STS-134
25 letzte Landung am 1. Juni 2011,

Ersatzorbiter fรผr Challenger

Exponat im California Science Center

Flugfรคhiger Prototyp

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OV-101 Enterprise war ein flug-, jedoch nicht raumflugtauglicher Prototyp, der fรผr Gleitversuche und fรผr Flugversuche auf dem Rรผcken des Shuttle Carrier Aircraft eingesetzt wurde. Die Enterprise kann seit August 2012 im Intrepid Sea, Air & Space Museum besichtigt werden. Es war geplant, die Enterprise spรคter zu einem raumflugtauglichen Orbiter umzubauen, jedoch erwies es sich als kostengรผnstiger, die statische Versuchszelle STA-099 zur Raumfรคhre Challenger (OV-099) auszubauen.

Flugunfรคhige Prototypen

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Inspiration Space Shuttle Mock-Up
  • Die Inspiration ist ein aus Holz und Kunststoff gefertigtes Modell, mit dem sich North American Rockwell fรผr den Auftrag zur Fertigung der Orbiter des Space-Shuttle-Programms bei der US-Regierung beworben hat.
  • OV-098 Pathfinder war ein nicht flugfรคhiges Handlingmodell aus Stahl. Es wurde zum Erproben und Einรผben der Ablรคufe am Boden eingesetzt. Pathfinder trug keine offizielle Nummer, wurde manchmal aber als OV-098 aufgefรผhrt, da fรผr die Konfiguration der Pathfinder auch der Main Propulsion Test Article (MPTA-098) verwendet wurde.[35] Der Pathfinder ist im U.S. Space & Rocket Center in Huntsville ausgestellt.
  • OV-100 Independence, ehemals Explorer, ist ein originalgetreuer Nachbau der Raumgleiter. Er steht im Johnson Space Center.
  • Bis 2009 befand sich ein America genannter Nachbau in dem Vergnรผgungspark Six Flags Great America in Gurnee, Illinois.
  • Ambassador: Ursprรผnglich fรผr eine von Pepsi gesponserte Weltraummesse gebaut, lรคsst sich dieses Modell eines Space-Shuttle-Orbiters in Segmente zerlegen, die einen einfachen Transport ermรถglichen. Es wurde im Kennedy Space Center, in Korea und Peru ausgestellt.

Unterschiede zwischen den einzelnen Orbitern

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Durch die technische Entwicklung im Laufe des Space-Shuttle-Programms bedingt, waren die fรผnf raumflugfรคhigen Orbiter nicht exakt baugleich. Einige Merkmale wurden bei allen Orbitern nachgerรผstet, so zum Beispiel das Glascockpit. Zuletzt flogen alle Orbiter mit LC-Displays und modernen Computern.

Andere Unterscheidungsmerkmale blieben aber bis zuletzt bestehen; so war die Columbia รผber drei Tonnen schwerer als ihre spรคter gebauten Schwesterschiffe. Zudem wurde bei Challenger und Discovery eine Modifikation in der Nutzlastbucht eingebaut, die das Mitfรผhren einer bereits betankten Centaur-Oberstufe erlauben wรผrde. Das wurde aber nie gemacht.

Space Shuttles Columbia, Challenger, Discovery, Atlantis und Endeavour

Namensherkunft der Raumfรคhren

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Die NASA benannte die Weltraum-Fรคhren nach berรผhmten Entdeckerschiffen der vergangenen Jahrhunderte, wรคhrend der erste nur fรผr Segelflรผge eingesetzte Prototyp nach einem Fernsehserien-Raumschiff benannt wurde, das im 23. Jahrhundert die Weiten des Weltraums entdeckt.

Shuttle-
Name
Nutzungsdauerย der
namensgebenden
Schiffe
Namensgebende Schiffe
Atlantis 1930โ€“1960 Zweimastiges Segelschiff Atlantis, das von der Woods Hole Oceanographic Institution genutzt wurde.[36]
Challenger 1870er Jahre Forschungsschiff Challenger der britischen Marine, das den Atlantischen und Pazifischen Ozean bereiste.[37]
Columbia ca. 1790er Jahre Kleines Forschungsschiff, das auรŸerhalb Bostons eingesetzt wurde und spรคter die Mรผndung des nach ihm benannten Columbia River entdeckte.[38]
Discovery 1610/11 bzw. 1778 Zwei berรผhmte Segelschiffe. Mit dem ersten suchte Henry Hudson nach einer Nordwestpassage zwischen Atlantik und Pazifik. Mit dem anderen entdeckte James Cook Hawaii.[39]
Endeavour 1768 Das erste der von James Cook gefรผhrten Schiffe. Cook segelte in den Sรผdpazifik, um auf Tahiti den Durchgang der Venus vor der Sonnenscheibe (Venustransit vom 3. Juni 1769) zu beobachten. Auf dieser Reise besuchte Cook auรŸerdem Neuseeland, erkundete Australien und segelte zum Great Barrier Reef.[40]
Enterprise fiktives Raumschiff des Jahres 2245 Der ursprรผnglich vorgesehene Name des Prototyps war Constitution (nach der seit 1798 im Dienst befindlichen Constitution bzw. der Verfassung der Vereinigten Staaten), weswegen der Fรคhren-Rollout am Jahrestag der Verfassungsgebung von 1787 stattfand, am 17.ย September 1976, im Bicentennial-Feierjahr zur Unabhรคngigkeit von 1776.
Die Fangemeinde der Ende der 1960er gesendeten Fernsehserie Star Trek (in Deutschland โ€žRaumschiff Enterpriseโ€œ) รผberreichte dem WeiรŸen Haus im Vorfeld eine Unterschriftensammlung. Obwohl der damalige US-Prรคsident Gerald Ford die Aktion nicht ernst nahm, setzte er letztendlich doch den Namen Enterprise bei der NASA durch. Er hatte im Zweiten Weltkrieg auf der Monterey gedient, die mit dem Flugzeugtrรคger Enterprise gemeinsam operierte, zudem war die 1961 in Dienst gestellte Enterprise der erste atomgetriebene Flugzeugtrรคger (der bis 2012 im Dienst blieb, die Raumfรคhren nur bis 2011). Dadurch bekam allerdings ausgerechnet die Fรคhre, die nie in den Weltraum fliegen sollte, den Namen des TV-Serien-Raumschiffs bzw. diverser US-Kriegsschiffe.[41][42]

Probleme und Kritik

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Technische Risiken

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Nach dem Start von STS-107 lรถst sich ein Stรผck der Schaumstoffisolierung vom AuรŸentank und trifft die linke Tragflรคche
Test-Ergebnis der Unfalluntersuchung zum Columbia-Unglรผck: ein Schaumstoffteil schlรคgt ein 41 ร— 42 cm groรŸes Loch in ein RCC-Paneel
Verglรผhende Trรผmmerteile der Columbia

Das Space Shuttle war aufgrund seines Aufbaus mehr Risiken ausgesetzt als eine Raumkapsel, wie sie beispielsweise im Apollo-Programm verwendet wurde. Bekanntestes Problem dabei war spรคtestens seit dem Columbia-Unglรผck der Hitzeschild. Dieser lag โ€“ย anders als der Hitzeschild einer Raumkapselย โ€“ wรคhrend der ganzen Mission offen und war dadurch anfรคllig fรผr Beschรคdigungen durch Weltraummรผll, Mikrometeoriten oder beim Start vom externen Tank abfallende Eis- oder Schaumstoffteile. Zwar entstanden bei jedem Start kleinere Beschรคdigungen an den Hitzeschutzkacheln des Shuttles, die keine weiteren Folgen hatten; jedoch konnte ein grรถรŸeres Loch an den vorderen Flรผgelkanten oder der Nase des Orbiters eine ernsthafte Gefahr darstellen. Durch ein solches Loch drangen beim Wiedereintritt der Columbia am Ende der Mission STS-107 heiรŸe Gase ein und fรผhrten zu strukturellem Versagen am linken Flรผgel und schlieรŸlich zur Zerstรถrung der ganzen Raumfรคhre. Nur durch Glรผck endete die Mission STS-27 nicht in einer รคhnlichen Katastrophe. Laut dem ehemaligen NASA-Flugdirektor Jon Harpold war es wรคhrend einer Mission nicht mรถglich, beschรคdigte Hitzeschutzkacheln zu reparieren. Diese Ansicht war innerhalb der NASA โ€“ und damit auch unter Astronauten โ€“ weit verbreitet.[43]

Fehlende und beschรคdigte Hitzeschutz-Kacheln an den OMS-Pods (links und rechts des Seitenruders) wรคhrend STS-1

Auch die Startphase barg mehr Risiken als ein Kapselsystem. Obwohl eine Rettung der Mannschaft durch die oben genannten Methoden mรถglich war, konnte der Abbruch nur sicher durchgefรผhrt werden, falls kein zeitkritisches Problem vorlag. So lieรŸ sich ein Abbruch mit Rรผckflug zum Startplatz (Return to Launch Site, RTLS) oder einem transatlantischen Landeplatz erst nach dem Abwurf der Feststoffraketen einleiten. Ein zeitkritisches Problem vor dem Abwerfen der Booster fรผhrte mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Verlust von Besatzung und Shuttle (Loss of Crew and Vehicle, LOCV). Auch ein Abspringen der Crew an Fallschirmen kam erst in Frage, wenn ein RTLS-Abbruch erfolgreich durchgefรผhrt wurde, aber kein geeigneter Landeplatz erreicht werden konnte.[44] Ein pyrotechnisches Rettungssystem, wie z.ย B. eine Rettungsrakete oder -kapsel, bei dem die Crewkabine vom restlichen Shuttle abgetrennt wurde und dann an Fallschirmen niedergeht, wurde zwar in Betracht gezogen, dann aber ebenso wie die bei den ersten Testflรผgen verwendeten Schleudersitze aus Gewichts- und Kostengrรผnden verworfen.

John Logsdon, einer der profiliertesten Kenner und Kritiker des amerikanischen Raumfahrtprogramms,[45] sagte 2011: โ€žโ€ฆ der Shuttle erwies sich als zu komplex, zu teuer und vor allem zu riskant: Bereits in den ersten Jahren des Programms erkannten die Verantwortlichen, dass sie sich sicherheitstechnisch auf sehr dรผnnem Eis bewegen. Sie verschlossen aber die Augen. Und schon 1985 gab es Ideen fรผr eine zweite, zuverlรคssigere Shuttle-Generation. Doch nichts war passiert.โ€œ โ€ฆ โ€žDie USA wollten es sich aber nicht leisten, in Zeiten des Kalten Krieges viele Jahre keinen eigenen Zugang zum All zu haben. Zudem hรคtte ein sofortiges Ende des Shuttle-Programms auch das Aus fรผr das Weltraumteleskop โ€šHubbleโ€˜ und die Jupitersonde โ€šGalileoโ€˜ bedeutet, deren Entwicklung weit fortgeschritten war, die aber nur mit einem Shuttle gestartet werden konnten.โ€œ[46]

Organisatorische Probleme

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Ein startendes Space Shuttle. Die Sonne steht hinter der Kamera, und die Rauchsรคule wirft in der Erdatmosphรคre einen Schatten in Richtung des Mondes.

Die Untersuchung des Columbia-Unglรผcks zeigte innerhalb der NASA neben den technischen auch organisatorische Mรคngel auf, รคhnlich wie frรผher bei der Challenger-Katastrophe. Um Kosten zu sparen, waren viele Tรคtigkeiten, die fรผr die bemannte Raumfahrt bei der NASA รผblich waren, eingestellt worden. So wurden zum Beispiel die Zeichnungen des Shuttle nicht nachgefรผhrt, obwohl bedeutende ร„nderungen vorgenommen worden waren, so dass keine Basis fรผr die notwendigen Verifikationsmodifikationen vorhanden war. Allgemein war das gesamte Space-Shuttle-Programm durch den niederschmetternden Untersuchungsbericht in der ร–ffentlichkeit als veraltet und anfรคllig, weil zu kompliziert, in Misskredit geraten. Darรผber hinaus zeigte der Bericht, dass unรผberlegte Kostenreduktionen, die vom NASA-Administrator Daniel Goldin (โ€žfaster, better, cheaperโ€œ) gefordert wurden, ernste Folgen haben kรถnnten.

Ein weiteres Problem des Shuttle-Programms war, dass die Wartungsarbeiten und die Herstellung von Ersatzteilen fรผr den Orbiter fast vรถllig von der Firma Boeing bzw. deren Tochterfirmen รผbernommen wurden. Dasselbe galt fรผr den AuรŸentank (Lockheed Martin) und die Feststoffbooster (ATKs Launch Systems). Da deshalb Zehntausende von Menschen vom Space-Shuttle-Programm abhingen, so die Kritiker, erschien es in politischer Hinsicht lange Zeit als nicht opportun, das Programm zugunsten einer besseren Technik ganz einzustellen. Allerdings galt das auch fรผr Vorlรคuferprogramme (beispielsweise Apollo-Programm) oder zukรผnftige Programme mit dem Ziel eines bemannten Marsfluges. Sie benรถtigen enorme finanzielle Ressourcen, die zum grรถรŸten Teil direkt oder indirekt an Luft- und Raumfahrtkonzerne flieรŸen und dort Abhรคngigkeiten erzeugen.

Darรผber hinaus konnte das Space Shuttle teilweise als Fehlplanung erachtet werden: Der Kongress beschloss, sowohl fรผr die US Air Force als auch fรผr die NASA ein gemeinsames Trรคgersystem zu entwickeln, das alle bisherigen Trรคgerraketen ersetzen sollte. Dadurch verband man nicht nur zivile, sondern auch militรคrische Ziele mit dem Space Shuttle. Weil das Space Shuttle beiden Partnern genรผgen sollte, stelle die Raumfรคhre fรผr den zuletzt einzigen Betreiber, die NASA, ein suboptimales Produkt dar, das einige Air-Force-Anforderungen erfรผlle, die aber im zivilen Bereich unnรถtig seien. So zum Beispiel verlangte die Luftwaffe die Fรคhigkeit zu einer polaren Umlaufbahn (siehe etwa die geplante Mission STS-62-A), und sogar die Mรถglichkeit, nach nur einem polaren Umlauf zu landen, und vorher einen gegnerischen Satelliten an Bord zu nehmen.[47]

Kosten

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Reparaturarbeiten am unteren Hitzeschild
Wartungsarbeiten an einem ausgebauten RS-25-Triebwerk
Die ursprรผngliche Vorstellung der Wiederaufbereitung eines Space Shuttles nach einem Flug โ€ฆ
โ€ฆ und die tatsรคchliche, kompliziertere, langsamere und damit teurere Wiederaufbereitung

Ein weiterer Kritikpunkt war, dass die erhofften Transportpreise fรผr โ€žWeltraumgรผterโ€œ nie die angestrebten 200ย US-Dollar pro Kilogramm erreicht haben โ€“ der Preis lag zuletzt bei rund 16.000ย US-Dollar, was nicht nur an der Inflation lag. Es gab mehrere technische Grรผnde fรผr die Fehleinschรคtzung.

Das Space Shuttle hatte circa 24.300 Hitzeschutzkacheln.[31] Jede einzelne Kachel war aufgrund ihrer individuellen Form eine Einzelanfertigung und musste nach jeder Mission รผberprรผft werden.[48] AuรŸerdem erhรถhte der durch die Kacheln geschรผtzte Deltaflรผgel das Gewicht und den Luftwiderstand.

Das Space Shuttle verwendete drei Haupttriebwerke vom Typ RS-25. Dieses Triebwerk ist รคuรŸerst komplex und mit rund 50 Millionen US-Dollar pro Stรผck entsprechend teuer.[49] Nach jeder Mission wurde jedes Triebwerk ausgebaut und รผberprรผft.[48]

Der Vandenberg AFB Space Launch Complex 6 wurde als Start- und Landeplatz fรผr das Space Shuttle umfangreich umgebaut. Jedoch wurde das Projekt eingestellt und es ist dort nie ein Shuttle gestartet oder gelandet.

Nach dem Verlust der Challenger 1986 musste ein neues Shuttle, die Endeavour, in Auftrag gegeben werden. Dieser ursprรผnglich nicht geplante Shuttle-Neubau hat das Programm รผber zwei Milliarden US-Dollar gekostet, obwohl die Endeavour teilweise aus Ersatzteilen der anderen Shuttles zusammengebaut wurde. Der Verlust der Challenger und spรคter der Columbia kosteten das Programm nicht nur Geld, sondern auch Zeit, da mehrjรคhrige Startverbote fรผr die verbliebenen Shuttles erteilt wurden. In dieser Zeit konnten sie keine kommerziellen Projekte durchfรผhren. Auch die gesonderte รœberprรผfung war teuer. Gleichzeitig fehlte ein Shuttle, das seine Aufgaben erledigen konnte, da man mit einer Flotte von vier Shuttles kalkuliert hatte.

Auch der Wettbewerb im kommerziellen Raumtransportgeschรคft nahm stetig zu. Als das Shuttle entwickelt wurde, war seine einzige Konkurrenz die Ariane-Rakete der ESA, die damals noch in den Kinderschuhen steckte, sodass kommerzielle Satelliten-Starts in der westlichen Welt nur durch die NASA durchgefรผhrt werden konnten. Mittlerweile gab es aber zahlreiche weitere Konkurrenten:

Die rasante Hardware- und Software-Entwicklung der letzten 30 Jahre fรผhrte dazu, dass die NASA die Space Shuttles mehrfach nachrรผstete. Die Ersatzteilversorgung fรผr Computer-Hardware (z.ย B. der Intel 8086) wurde teilweise so schlecht, dass man diese auf eBay suchte.[50] AuรŸerdem mussten strukturelle Probleme, die in der ursprรผnglichen Planung รผbersehen oder ignoriert worden waren, kostenintensiv behoben werden. Zudem war es notwendig, fรผr das Shuttle-Mir-Programm spezielle Umbauten an den Raumfรคhren vorzunehmen, weshalb dauerhaft nur eine geringere Nutzlast in den Weltraum befรถrdert werden konnte. Eine NASA-Raumstation war zwar im Planungsstadium, aber weit entfernt von der Realisierung. Die Einsparungen der weiteren Entwicklung einer Raumstation gingen zu Lasten der Transportpreise der Shuttles, die dadurch weniger kommerziell eingesetzt werden konnten.

Beim Bau der ISS war man gezwungen, auf die Shuttle-Flotte zurรผckzugreifen, um die grรถรŸten und schwersten Lasten in den Weltraum zu befรถrdern. Bei diesen Flรผgen konnten keine oder nur kleine kommerzielle Nutzlasten transportiert werden, da die Tragkapazitรคt der Shuttles weitgehend ausgeschรถpft war.

Weiterentwicklungen und Nachfolgeprogramm

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Start des Shuttle-C (grafische Darstellung)

Shuttle-C

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Zwischen 1984 und 1995 wurde eine Vielzahl von Konzepten fรผr eine unbemannte Lastenversion des Space Shuttle entwickelt. Diese Studien fanden unter dem Namen Shuttle-C (C steht fรผr Cargo) statt. Durch die fortschreitende Automatisierungstechnik sollte es mรถglich werden, den Shuttle-C auch ohne Mannschaft und die dadurch bedingten Mannschaftsrรคume und Lebenserhaltungssysteme zu starten. Zudem waren lediglich die Feststoffbooster und nicht wie beim Shuttle die gesamte Raumfรคhre wiederverwendbar ausgelegt. Man erhoffte sich dadurch nennenswerte Einsparungen bei den Flugkosten, vor allem fรผr Satellitenstarts. Auch die Nutzlast sollte durch die Gewichtseinsparungen zunehmen, man ging von 50 bis 75ย Tonnen aus. Zudem wollte man durch die bereits bestehende Hardware Entwicklungskosten fรผr einen neuen Schwerlasttrรคger sparen. In den frรผhen 1990er Jahren wurden auch einige Konzepte fรผr bemannte Marsflรผge auf Basis des Shuttle-C entwickelt. Keiner der Shuttle-C-Entwรผrfe kam je รผber die Konzeptphase hinaus.

X-33 / VentureStar

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Computerdarstellung der X-33 in der Umlaufbahn

Der VentureStar war ein geplanter Nachfolger fรผr das Space Shuttle. Er sollte einige richtungsweisende Neuerungen beinhalten, etwa einen ganz neuen Hitzeschild und einen neuartigen Antrieb. 1996 wurde der Auftrag zum Bau eines Prototyps im MaรŸstab 1:3 an Lockheed Martin vergeben. Wegen technischer Probleme und Budgetรผberschreitungen wurde dieser Prototyp, die X-33, jedoch nie fertiggestellt. Im Frรผhjahr 2001 wurde das Projekt aufgegeben, obwohl die X-33 bereits zu 85 Prozent fertig war und รผber eine Milliarde US-Dollar in das Projekt investiert worden waren.

Constellation-Programm

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Konzeptvorstellungen des leichten (links) und schweren (rechts) Ares-Trรคgers

Nach dem Verlust der Columbia legte der damalige US-Prรคsident George W. Bush am 14. Januar 2004 mit der Vision for Space Exploration ein neues, langfristiges Weltraumprogramm auf, das die Ausmusterung des Space Shuttle zum 30. September 2010 vorsah. Zudem beinhaltete das Programm bemannte Mondflรผge ab 2018 und ab Mitte des Jahrhunderts sogar bemannte Marsflรผge. Daher wurde fรผr das Constellation-Programm wieder auf herkรถmmliche Raketen und Raumkapseln zurรผckgegriffen, die jedoch bewรคhrte Technik des Space Shuttle weiterverwenden sollen. So wurde die Entwicklung der Ares-Raketenfamilie gestartet, die aus zwei Modellen bestand. Die Aresย I sollte ab 2014 das Orion-Raumschiff in einen niedrigen Erdorbit befรถrdern. Fรผr Mondmissionen hรคtte die Ares V ab 2018 das Altair-Landemodul und die Earth Departure Stage in einen niedrigen Erdorbit gebracht, wo sie die Ankunft der Crewkapsel erwartet hรคtte.

Das Constellation-Programm (Ares I, Ares V, Orion) wurde im Februar 2010 eingestellt. Laut US-Prรคsident Obama war es weder zeitlich noch finanziell tragbar. Im Mai 2011 gab Obama jedoch die Weiterfรผhrung der Entwicklung des Orion-Raumschiffs bekannt.

Space Launch System (SLS)

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Nach dem Ende des Constellation-Programms beauftragten der US-Senat und der US-Kongress die NASA mit der Entwicklung einer neuen Schwerlastrakete, die teilweise auf Space-Shuttle-Technik basiert und sowohl bemannte Starts mit dem Orion-Raumschiff als auch unbemannte Starts durchfรผhren kann. Die Triebwerke der Shuttles Discovery, Atlantis und Endeavour wurden ausgebaut, um sie in der SLS-Erststufe zu verwenden; in den Museumsstรผcken wurden stattdessen Dรผsenattrappen eingebaut. Auch der Tank der SLS-Erststufe und die SLS-Feststoffbooster sind vom Shuttle-System abgeleitet. Nach zahlreichen Verzรถgerungen fand der erste SLS-Flug am 16. November 2022 statt.

COTS, CRS und CCDev

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Seit 2006 initiierte die NASA im Rahmen der Programme Commercial Orbital Transportation Services (COTS), Commercial Resupply Services (CRS) und Commercial Crew Development (CCDev) den Transport von Ausrรผstung und Personen zur ISS durch privat betriebene Raumfahrzeuge und Trรคgersysteme. Dabei entstanden neben den neuen Trรคgerraketen Falconย 9 und Antares die Transportraumschiffe Dragon (Erstflug 2010; Transportmissionen zur ISS 2012โ€“2020) und Cygnus (im Einsatz seit 2013) sowie die unbemannten Versionen der Dragonย 2 (im Einsatz seit 2020) und des Dream Chasers (geplant ab 2025[veraltet][51]). Das bemannte CCDev-Programm fรผhrte zur Entwicklung der bemannten Dragonย 2 (Crew Dragon, erster bemannter Einsatz SpX-DM2 im Mai 2020), des CST-100 Starliner (bemannter Erstflug Boe-CFT im Juni 2024) und einer bemannten Option fรผr den Dream Chaser.

ร„hnliche Projekte

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Das Space Shuttle war das einzige wiederverwendbare bemannte Raumfahrzeug, das je im regelmรครŸigen Einsatz stand. Jedoch gab es eine Reihe von รคhnlichen Programmen, die von verschiedenen Raumfahrtbehรถrden betrieben werden. Einige davon dauern derzeit noch an.

Boeing X-37
Die von der United States Space Force (vormals von der Air Force) betriebene unbemannte X-37 ist neben dem Space Shuttle der einzige mehrmals eingesetzte Raumgleiter. Es wurden zwei Exemplare gebaut, die seit 2010 insgesamt sechs Raumflรผge absolvierten (Stand: Frรผhjahr 2021).
Buran (Sowjetunion)
Das russische Pendant zum Space Shuttle, die Raumfรคhre Buran, war neben dem Shuttle als einziges bemanntes Raumgleiter-Projekt รผber die Entwurfsphase hinausgekommen und mit einem unbemannten Testflug erprobt worden. Das Programm wurde nach der Auflรถsung der Sowjetunion Anfang der 1990er Jahre gestoppt und die verbleibenden Fรคhren fรผr Ausstellungen genutzt. Siehe dazu auch Vergleich von Buran und Space Shuttle.
LKS (Sowjetunion)
Das LKS war ein Projekt unter der Leitung von Wladimir Nikolajewitsch Tschelomei als eine kleinere und gรผnstigere Antwort der Sowjetunion auf das Space Shuttle.
Sรคnger und Sรคnger II (Deutschland)
Der deutsche Ingenieur Eugen Sรคnger entwickelte ab 1961 bei Junkers Konzepte fรผr einen wiederverwendbaren Raumgleiter, an dem bis 1974 gearbeitet wurde, der jedoch nie รผber die Konzeptphase hinauskam.
Hermes (ESA)
Die ESA begann 1987 mit der Entwicklung einer Raumfรคhre, die an der Spitze einer Ariane-Rakete ins All befรถrdert werden sollte. Das Programm wurde 1993 gestoppt.
Kliper (Russland)
Die Kliper war ein Konzept fรผr ein teilweise wiederverwendbares Raumschiff, das als Ersatz fรผr die Sojus entworfen wurde. Die Entwicklung begann im Jahr 2000 und wurde im Jahr 2007 endgรผltig eingestellt.
Skylon (GroรŸbritannien)
Entwurf fรผr eine unbemannte Raumfรคhre der britischen Firma Reaction Engines Limited (REL).

Space Shuttles im Film

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รœber das Space-Shuttle-Programm und die damit verbundenen Missionen wurden zahlreiche Dokumentationen fรผr das Fernsehen und Kinos (insbesondere IMAX-Filme) gedreht, beispielsweise รผber die erste Shuttle-Mission, die Hubble-Teleskop-Reparatur, Missionen zur MIR und zur ISS. Darunter waren auch Filme im 3D-Format.

In folgenden IMAX-Dokumentationsfilmen spielten Space Shuttles mit:

  • Hail Columbia (1982), รผber den Erstflug des Shuttles Columbia.
  • Destiny in Space (1994) insbesondere รผber das Hubble-Teleskop.
  • Mission to Mir (1997) รผber die Shuttle-Mir-Missionen.
  • Space Station 3D (2002 im 3D-Format) รผber den Aufbau der ISS.
  • The Dream Is Alive (1985) รผber den Alltag auf einem Space Shuttle.

In Spielfilmen (und Fernsehserien) spielten Space Shuttles ebenfalls grรถรŸere und kleinere Rollen:

  • Star Trek: Der Film aus dem Jahr 1979 zeigt in mehreren Szenen das erste Space Shuttle Enterprise in einer Bildergalerie an Bord der fiktionalen USS Enterprise NCC-1701; die fรผnf Galeriebilder zeigen von links nach rechts: Marineschiff Enterprise von 1775, Flugzeugtrรคger Enterprise, Raumfรคhre Enterprise und zwei fiktive Vorgรคnger der USS Enterprise NCC-1701.
  • In dem James-Bond-Film Moonraker โ€“ Streng geheim aus dem Jahr 1979 wird ein Raumgleiter mit Namen Moonraker wรคhrend eines Transports auf dem Rรผcken einer Boeing 747 gestohlen. Ein weiteres Shuttle transportiert zahlreiche bewaffnete Astronauten in der Shuttle-Ladebucht in den Erdorbit.
  • Im Pilotfilm zur TV-Serie Buck Rogers aus dem Jahr 1979 gerรคt der Titelheld an Bord des Shuttles Ranger 3 in einen Zeitstrudel und wird in das 25. Jahrhundert versetzt.
  • Im Film Geheimsache Hangar 18 (1980) begegnen die Astronauten eines Space Shuttles beim Aussetzen eines Satelliten einem auรŸerirdischen Raumschiff.
  • In Starflight One โ€“ Irrflug ins Weltall aus dem Jahre 1983 gerรคt ein modernes รœberschallflugzeug bei seinem Jungfernflug aus der Erdatmosphรคre ins Weltall. Das Space Shuttle Columbia wird mehrmals innerhalb von Stunden ins All geschickt, um Passagiere zu retten, was in der Realitรคt technisch und zeitlich jedoch unmรถglich war.
  • In Roland Emmerichs Debรผtfilm Das Arche Noah Prinzip aus dem Jahr 1984 wird ein nicht namentlich genanntes Shuttle zur Abholung eines Astronauten aus der fiktiven Raumstation Florida Arklab verwendet.
  • In Space Camp aus dem Jahr 1985 kommt es zu einem Zwischenfall an Bord der Raumfรคhre Atlantis.
  • In der Fernsehserie Ein Colt fรผr alle Fรคlle (Staffel 4, Episode 17, โ€žZwei Stuntmen fรผr den Weltraumโ€œ, 1985) wird aus der Prototyp-Raumfรคhre Enterprise (die in der Folge als raumtaugliches Shuttle gilt) der Prototyp eines Computerchips gestohlen. Die Astronauten Scott Carpenter, Michael Collins und Buzz Aldrin haben Cameoauftritte.
  • Im Film Wenn man vom Teufel spricht (1991, mit Bud Spencer) kommt der Engel Victor auf die Erde, indem er als blinder Passagier in der Raumfรคhre Challenger mitfliegt, als diese auf der Erde landet.
  • In der letzten Doppelfolge von Alle unter einem Dach (Staffel 9, Episoden 21/22 โ€žHouston, wir haben ein Problemโ€œ) darf Steve Urkel mit der NASA in den Weltraum fliegen, um einen selbstentwickelten Schwerkraftgenerator zu testen. Fรผr den Raumflug wird das fiktive Space Shuttle Explorer verwendet.
  • In Armageddon โ€“ Das jรผngste Gericht aus dem Jahr 1998 wird zu Beginn des Filmes die Raumfรคhre Atlantis durch einen Meteoritenschauer zerstรถrt; im weiteren Verlauf spielen zwei experimentelle Shuttles mit Namen Freedom und Independence, die von der NASA zusammen mit dem US-Militรคr entwickelt worden sein sollen, mit.
  • Im Film Deep Impact ebenfalls aus 1998 wird das Vorderteil eines Shuttles neben den Booster-Raketen zu einem neuen Raumschiff mit Namen Messiah zusammengebaut; angedockt an eine Raumstation ist das Shuttle Atlantis und zuvor dessen Start im Film sichtbar.
  • Im US-Fernsehfilm Max Q aus dem Jahr 1998 wird die Notlandung des Shuttles Endeavour nach einer Explosion an Bord gezeigt. Es landet auf einer LandstraรŸe.
  • In Folge 19 โ€žAuf Abfangkursโ€œ der Fernsehserie Cowboy Bebop wird einer der Hauptcharaktere, Spike Spiegel, unter Verwendung der Raumfรคhre Columbia gerettet.
  • Im Spielfilm Space Cowboys aus dem Jahre 2000 wird ein Space Shuttle mit Namen Daedalus auf einer Mission mit der Nr. STS-200 verwendet (die echten Missionen endeten mit Nr. STS-135).
  • Im Spielfilm Mission to Mars ebenfalls aus dem Jahr 2000 ist in Rรผckblenden mehrfach ein gelandetes Shuttle im Hintergrund des Protagonisten zu sehen. Offenbar soll dieser frรผher ein Shuttle-Pilot gewesen sein.
  • Im US-Film Space Oddity aus dem Jahr 2001 wird die Notlandung eines Shuttles auf einem Boulevard in Kapstadt gezeigt.
  • In der Fernsehserie Star Trek: Enterprise aus den Jahren 2001โ€“2005 wird im Vorspann das Space Shuttle Enterprise gezeigt, das einen Vorlรคufer des namensgebenden Raumschiffes darstellt.
  • In der Neuverfilmung des Romans Die Zeitmaschine, dem Spielfilm The Time Machine aus dem Jahr 2002, wird ein Space Shuttle im Anflug auf eine Mondbasis gezeigt.
  • Im Spielfilm The Core โ€“ Der innere Kern aus dem Jahre 2003 kommt das Shuttle Endeavour infolge von Verรคnderungen des Magnetkerns der Erde beim Landeanflug vom Kurs ab und muss im Kanalbett des Los Angeles River notlanden.
  • Im Film Superman returns aus dem Jahr 2006 missglรผckt der Start eines neuen Shuttles vom Rรผcken eines Verkehrsflugzeuges, als die Andockklammern sich nicht lรถsen.
  • Im Film Transformers 3 aus dem Jahre 2011, verlassen die Autobots mit der Xantium und dem daran befestigten Space Shuttle Discovery die Erde.
  • Im Film Lockout aus dem Jahr 2012 wird ein Space Shuttle zum Personentransport auf dem Flug zu einer Raumstation gezeigt, das demjenigen aus dem Film 2001 รคhnelt.
  • Im Film Gravity aus dem Jahre 2013 wird ein Shuttle mit Namen Explorer wรคhrend der fiktiven Mission STS-157 bei dem Versuch, das Hubble-Teleskop zu reparieren, durch Satellitentrรผmmer zerstรถrt.
  • Der Spielfilm The Challenger von 2013 befasst sich mit den Schwierigkeiten der Untersuchung der Challenger-Katastrophe des Jahres 1986.
  • Im russischen Spielfilm Salyut-7 aus dem Jahr 2017 (dessen Handlung 1985 spielt), begegnet das Shuttle Challenger den Kosmonauten der Raumstation Saljut 7.
  • In dem Spielfilm X-Men: Dark Phoenix von 2019 retten die namensgebenden Mutanten die Besatzung der havarierten Endeavour.
  • In der Fernsehserie For All Mankind (ab 2020) รผbernehmen in der 2. Staffel (die in einer Alternativrealitรคt der 1980er Jahre angesiedelt ist) die Space Shuttles den Transport der Astronauten zu einer Mondbasis. AuรŸerdem spielt eine atomgetriebene Shuttle-Weiterentwicklung namens Pathfinder eine Rolle.
  • Im Spielfilm Moonfall aus dem Jahr 2022 wird das Space Shuttle Endeavour aus dem Museum geholt und fรผr eine notfallmรครŸige Reise auf den Mond reaktiviert.

Siehe auch

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Literatur

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  • David Baker: Die neuen Space Shuttles โ€“ Columbia, Enterprise & Co. Arena, 1979, ISBN 3-401-03882-6
  • Dennis R. Jenkins: Space Shuttle: The History of the National Space Transportation System. Midland Publishing, 2006, ISBN 978-1-85780-116-3
  • Pat Duggins: Final Countdown: NASA and the End of the Space Shuttle Program University Press of Florida, 2009, ISBN 978-0-8130-3384-6
  • Amy Paige Kaminski: The Peopleโ€™s Spaceship. NASA, the Shuttle Era, and Public Engagement after Apollo. University of Pittsburgh Press, ebenda 2024, ISBN 978-0-822947660.
  • Space Shuttle Geo 2/1978, Seite 104โ€“120 Verlag Gruner + Jahr, Hamburg, Bericht von Michael Collins, der als Steuermann des Apollo-11-Unternehmens, am 21. Juli 1969 erstmals Menschen auf den Mond brachte.
  • Space Shuttle. In: Bernd Leitenberger: US-Trรคgerraketen, Edition Raumfahrt, 2. Auflage von 2016, ISBN 978-3-7392-3547-9, S. 629โ€“691
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Commons: Space Shuttleย โ€“ Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
ย Wikinews: Space Shuttle Themenportalย โ€“ in den Nachrichten

Quellen

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Einzelnachweise

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  1. โ†‘ Space Shuttle Technical Conference pg 238 (PDF; 32,3ย MB).
  2. โ†‘ Space Shuttle Main Engines
  3. โ†‘ Space Shuttle Basics. NASA, 15.ย Februar 2005, archiviert vom Original (nicht mehr online verfรผgbar) am 19.ย Januar 2011; abgerufen am 1.ย Oktober 2009 (englisch). ย Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprรผft. Bitte prรผfe Original- und Archivlink gemรครŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/spaceflight.nasa.gov
  4. โ†‘ Duden | Spaceshuttle | Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft. Abgerufen am 3.ย Mai 2024.
  5. โ†‘ NASA: Shuttle Reference Manual (Memento des Originals vom 17. September 2011 im Internet Archive) ย Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprรผft. Bitte prรผfe Original- und Archivlink gemรครŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/spaceflight.nasa.gov, 7. April 2002, abgerufen am 24. September 2009 (englisch)
  6. โ†‘ a b Exploring the Unknown โ€“ Selected Documents in the History of the U.S. Civil Space Program, Volume IV: Accessing Space, NASA, 1999, darin: Ray A. Williamson: โ€œDeveloping the Space Shuttleโ€, Seite 163
  7. โ†‘ Roger D. Launius, Dennis R. Jenkins: Coming Home: Reentry and Recovery from Space, National Aeronautics and Space Administration, Government Printing Office, 2012, ISBN 978-0-16-091064-7, S.ย 140
  8. โ†‘ Zerplatzter Traum. Vor 25 Jahren explodierte der Spaceshuttle 'Challenger' โ€“ und mit ihm die Utopie von der einfachen Weltraumreise. In: Sรผddeutsche Zeitung Nr. 22, Freitag, den 28. Januar 2011, S. 16
  9. โ†‘ a b Columbia Accident Investigation Board: CAIB Report, Vol.1 (Memento vom 30. Juni 2006 im Internet Archive) (2003), S. 22 (englisch)
  10. โ†‘ Video ZDF-Info: History โ€“ Space Shuttle: Ein amerikanischer Traum (28. August 2012)ย in der ZDFmediathek, abgerufen am 9.ย Februar 2014.ย (offline)
  11. โ†‘ NASA: Space Shuttle History. 27.ย Februar 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfรผgbar) am 1.ย August 2015; abgerufen am 9.ย September 2017 (englisch). ย Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprรผft. Bitte prรผfe Original- und Archivlink gemรครŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/spaceflight.nasa.gov
  12. โ†‘ Report of the PRESIDENTIAL COMMISSION on the Space Shuttle Challenger Accident: Appendix D โ€“ Supporting Charts and Documents. 6.ย Juni 1986, abgerufen am 10.ย Oktober 2009 (englisch).
  13. โ†‘ Roger Boisjoly: Firmeninternes Memo von Roger Boisjoly รผber die Erosion an O-Ringen und die daraus folgende Gefahr einer Katastrophe. 31.ย Juli 1985, abgerufen am 23.ย September 2009 (englisch).
  14. โ†‘ Mark Hayhurst: I knew what was about to happen. In: Guardian. 23.ย Januar 2001, abgerufen am 23.ย September 2009 (englisch).
  15. โ†‘ Rogerโ€™s Commission: Report of the Presidential Commission on the Space Shuttle Challenger Accident (Memento des Originals vom 8. August 2013 im Internet Archive) ย Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprรผft. Bitte prรผfe Original- und Archivlink gemรครŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/science.ksc.nasa.gov, 6. Juni 1986 (englisch)
  16. โ†‘ Columbia Crew Survival Investigation Report. (PDF; 16,3ย MB) NASA, 2008, abgerufen am 10.ย Dezember 2011 (englisch).
  17. โ†‘ US-Raumfรคhren โ€“ Altersruhesitze fรผr Spaceshuttles Astronomie heute (13. April 2011)
  18. โ†‘ Sound Suppression Water System. In: Countdown! NASA Launch Vehicles and Facilities. NASA, Oktober 1991, archiviert vom Original (nicht mehr online verfรผgbar) am 28.ย Mai 2010; abgerufen am 19.ย April 2010 (englisch).
  19. โ†‘ Shuttle Crew Operations Manual (PDF; 42ย MB). (PDF) NASA, 15.ย Dezember 2008, archiviert vom Original (nicht mehr online verfรผgbar) am 16.ย Dezember 2017; abgerufen am 12.ย Februar 2016 (englisch). ย Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprรผft. Bitte prรผfe Original- und Archivlink gemรครŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nasa.gov
  20. โ†‘ Countdown 101. NASA, archiviert vom Original (nicht mehr online verfรผgbar) am 26.ย Januar 2020; abgerufen am 12.ย Februar 2016 (englisch). ย Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprรผft. Bitte prรผfe Original- und Archivlink gemรครŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nasa.gov
  21. โ†‘ NASA: Shuttle Reference Manual โ€“ Solid Rocket Boosters (Memento des Originals vom 16. Februar 2012 im Internet Archive) ย Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprรผft. Bitte prรผfe Original- und Archivlink gemรครŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/science.ksc.nasa.gov, 31. August 2000, abgerufen am 28. September 2009 (englisch)
  22. โ†‘ Entry, TAEM, and Approach/Landing Guidance Workbook 21002 Kapitel 2.8.1
  23. โ†‘ Space Shuttle Technical Conference pg 258 (PDF; 32,3ย MB)
  24. โ†‘ NASA: Shuttle Entry (Memento des Originals vom 27. Oktober 2011 im Internet Archive) ย Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprรผft. Bitte prรผfe Original- und Archivlink gemรครŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/spaceflight.nasa.gov
  25. โ†‘ SPACE SHUTTLE EMERGENCY LANDING SITES globalsecurity.org (zugriff=15. April 2010)
  26. โ†‘ NASA: Space Shuttle Transoceanic Abort Landing (TAL) Sites (Memento vom 23. November 2015 im Internet Archive) (PDF; 3,4ย MB), Dezember 2006
  27. โ†‘ NASA Engineering Innovations โ€“ Propulsion, abgerufen am 18. November 2013 (PDF; 14,8ย MB) (englisch)
  28. โ†‘ SPACE NEWS: NASA Eyes Alternative to Shuttle Main Engine for Heavylift, 20. Mรคrz 2006 (englisch)
  29. โ†‘ NSTS 1988 News Reference Manual. NASA, 31.ย August 2000, archiviert vom Original (nicht mehr online verfรผgbar) am 7.ย Dezember 2021; abgerufen am 9.ย Oktober 2009 (englisch). ย Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprรผft. Bitte prรผfe Original- und Archivlink gemรครŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/science.ksc.nasa.gov
  30. โ†‘ NSTS 1988 News Reference Manual. AUXILIARY POWER UNITS. NASA, 1988, archiviert vom Original (nicht mehr online verfรผgbar) am 19.ย Oktober 2011; abgerufen am 11.ย August 2011 (englisch). ย Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprรผft. Bitte prรผfe Original- und Archivlink gemรครŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/science.ksc.nasa.gov
  31. โ†‘ a b https://www.nasa.gov/sites/default/files/atoms/files/shuttle_tiles_2_4v2.pdf, S. 3
  32. โ†‘ NASA: S-Band System (Memento des Originals vom 17. September 2011 im Internet Archive) ย Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprรผft. Bitte prรผfe Original- und Archivlink gemรครŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/spaceflight.nasa.gov (englisch)
  33. โ†‘ NASA: Ku-Band System (Memento des Originals vom 13. Juni 2009 im Internet Archive) ย Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprรผft. Bitte prรผfe Original- und Archivlink gemรครŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/spaceflight.nasa.gov (englisch)
  34. โ†‘ Moira Butterfield: Sensationelle Einblicke. Weltraumfahrzeuge. Gondrom Verlag GmbH, Bindlach 1997, ISBN 3-8112-1537-X, S.ย 21.
  35. โ†‘ Archaeological Consultants: NASA-wide survey and evaluation of historic facilities in the context of the U.S. space shuttle program: roll-up report. (PDF, 7,3ย MB) NASA, Juli 2008, S. 3โ€“5, abgerufen am 28.ย April 2010 (englisch): โ€žThere are many references to the Pathfinder Orbiter Weight Simulator as OV-098. Though it was never formally numbered by NASA, the OV-098 designation was assigned unofficially and retroactively.โ€œ
  36. โ†‘ NASA: NASA Orbiter Fleet. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfรผgbar) am 3.ย September 2019; abgerufen am 25.ย Mai 2011 (englisch): โ€žAtlantis is named after a two-masted sailing ship that was operated for the Woods Hole Oceanographic Institute from 1930 to 1966.โ€œ ย Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprรผft. Bitte prรผfe Original- und Archivlink gemรครŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nasa.gov
  37. โ†‘ NASA: NASA Orbiter Fleet. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfรผgbar) am 11.ย Juni 2017; abgerufen am 25.ย Mai 2011 (englisch): โ€žSpace Shuttle orbiter Challenger was named after the British Naval research vessel HMS Challenger that sailed the Atlantic and Pacific oceans during the 1870s. The Apollo 17 lunar module also carried the name of Challenger. Like its historic predecessors, Challenger and her crews made significant scientific contributions in the spirit of exploration.โ€œ ย Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprรผft. Bitte prรผfe Original- und Archivlink gemรครŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nasa.gov
  38. โ†‘ NASA: NASA Orbiter Fleet. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfรผgbar) am 11.ย Juli 2011; abgerufen am 25.ย Mai 2011 (englisch): โ€žColumbia was named after a small sailing vessel that operated out of Boston in 1792 and explored the mouth of the Columbia River. One of the first ships of the U.S. Navy to circumnavigate the globe was named Columbia. The command module for the Apollo 11 lunar mission was also named Columbia.โ€œ ย Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprรผft. Bitte prรผfe Original- und Archivlink gemรครŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nasa.gov
  39. โ†‘ NASA: NASA Orbiter Fleet. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfรผgbar) am 5.ย Juli 2011; abgerufen am 25.ย Mai 2011 (englisch): โ€žDiscovery is named for two famous sailing ships; one sailed by Henry Hudson in 1610-11 to search for a northwest passage between the Atlantic and Pacific Oceans, and the other by James Cook on a voyage during which he discovered the Hawaiian Islands.โ€œ ย Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprรผft. Bitte prรผfe Original- und Archivlink gemรครŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nasa.gov
  40. โ†‘ NASA: NASA Orbiter Fleet. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfรผgbar) am 26.ย Juli 2011; abgerufen am 25.ย Mai 2011 (englisch): โ€žEndeavour is named after the first ship commanded by 18th century British explorer James Cook. On its maiden voyage in 1768, Cook sailed into the South Pacific and around Tahiti to observe the passage of Venus between the Earth and the Sun. During another leg of the journey, Cook discovered New Zealand, surveyed Australia and navigated the Great Barrier Reef.โ€œ ย Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprรผft. Bitte prรผfe Original- und Archivlink gemรครŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.nasa.gov
  41. โ†‘ NASA: Enterprise (OV-101). 2000, archiviert vom Original (nicht mehr online verfรผgbar) am 3.ย Mรคrz 2016; abgerufen am 30.ย Mai 2015. ย Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprรผft. Bitte prรผfe Original- und Archivlink gemรครŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/science.ksc.nasa.gov
  42. โ†‘ Frances Lewine: Star Trek Fans Win on Space Shuttle. In: The Lewiston Daily. 6.ย September 1976, S. 55, abgerufen am 26.ย Mai 2011 (englisch).
  43. โ†‘ Wayne Hale: After Ten Years: Working on the Wrong Problem. In: Wayne Haleโ€™s Blog. 13.ย Januar 2013, archiviert vom Original; abgerufen am 30.ย Mai 2020 (englisch).
  44. โ†‘ Inflight Crew Escape System. NASA, 7.ย Mรคrz 2002, archiviert vom Original (nicht mehr online verfรผgbar) am 17.ย August 2000; abgerufen am 30.ย September 2009 (englisch). ย Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprรผft. Bitte prรผfe Original- und Archivlink gemรครŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/spaceflight.nasa.gov
  45. โ†‘ Der Physiker und promovierte Politikwissenschaftler leitete viele Jahre das von ihm aufgebaute Space Policy Institute an der George Washington University. Er war Mitglied im Nasa Advisory Council, dem obersten Beratungsgremium der US-Raumfahrtbehรถrde, und in der Untersuchungskommission zum Absturz des Space Shuttle โ€žColumbiaโ€œ.
  46. โ†‘ spiegel.de vom 7. Juli 2011: Interview
  47. โ†‘ Steven J. Dick / Steve Garber: Historical Backgroundโ€“What Were the Shuttleโ€™s Goals and Possible Configurations? In: NASA. 1.ย Mai 2001, abgerufen am 26.ย Mai 2020.
  48. โ†‘ a b Van Pelt, Michael: Space tourismย : adventures in Earth's orbit and beyond. Springer, 2005, ISBN 978-0-387-27015-9, S.ย 75ย f. (archive.org).
  49. โ†‘ Brian Berger: NASA Eyes Alternative to Shuttle Main Engine for Heavylift. In: space.com. 20.ย Mรคrz 2006, abgerufen am 20.ย Januar 2021 (englisch).
  50. โ†‘ William J. Broad: For Parts, NASA Boldly Goes . . . on eBay. In: The New York Times. 12.ย Mai 2002, archiviert vom Original; abgerufen am 22.ย Januar 2021 (englisch).
  51. โ†‘ Launch Schedule. Spaceflight Now, 17.ย Oktober 2024, abgerufen am 8.ย Februar 2025 (englisch).

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